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So gehen die Arbeiten voran

Abrissroboter hilft bei Sanierung des Inzeller Hallenbads - So gefährlich sind die Arbeiten

Für die gefährlichen Abrissarbeiten im Keller wurde ein neuer Abrissroboter angeschafft, den Bauleiter Nikolaus Sterr (rechts) und Geschäftsführer Johannes Döpper von der Bauingenieurgemeinschaft Trauntal vorführen.
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Für die gefährlichen Abrissarbeiten im Keller wurde ein neuer Abrissroboter angeschafft, den Bauleiter Nikolaus Sterr (rechts) und Geschäftsführer Johannes Döpper von der Bauingenieurgemeinschaft Trauntal vorführen.

Bei den Arbeiten in Inzell kommt neben einem Spezial-Bagger auch ein Abrissroboter zum Einsatz. Denn die Arbeiten im Keller sind gefährlich.

von Helmuth Wegscheider

Inzell (hw) – Es geht voran: Das Hallenbad in Inzell wird komplett saniert. Doch dafür muss zunächst fast das ganze Gebäude angerissen werden. Lediglich die Kellerräume und die Innenbecken bleiben bestehen. Die gesamte Gebäudehülle wird nach dem Abriss neu errichtet. Die Sauna bleibt vom Umbau unangetastet und wird demnächst wieder öffnen.

Der Zeitplan wird eingehalten

Nikolaus Sterr von der Firma Lampersberger, die für den Abriss in Inzell verantwortlich ist, zeigt sich zufrieden mit dem derzeitigen Stand der Arbeiten. „Wir sind gut im Zeitplan und wollen Ende nächster Woche die Schwimmbadhalle abreißen. Bisher läuft nahezu alles so, wie wir uns das vorstellen.“

In der Tat sind die Arbeitskräfte sehr motiviert. Täglich werden von 06:30 Uhr bis 19:00 Uhr die anfallenden Aufgaben erledigt. Sterr spricht den Anliegern ein großes Dankeschön aus: „Obwohl wir jeden Tag zwölf Stunden vor Ort sind, gibt es so gut wie keine Beschwerden. Hierfür ein großer Dank, denn die Arbeiten stehen ja oft mit Lärm in Verbindung.“

Entfernt wurde neben den Umkleiden in den letzten Tagen auch die Rutsche samt Turm. Dafür wurde eigens ein Bagger mit einer Reichweite von 18 Metern angeliefert. Wichtig bei den ganzen Abrissarbeiten ist auch die Trennung der einzelnen Materialien wie Holz, Beton und Eisen, wie Sterr betont.

Bauingenieur Döpper lobt Zusammenarbeit

Dipl.-Ing. Johannes Döpper von der Bauingenieur-Gemeinschaft Trauntal (BGT), die gemeinsam mit dem Architekten für die Tragwerksplanung verantwortlich ist, machte sich vor Ort ein Bild und traf die notwendigen Absprachen mit Nikolaus Sterr. Der Geschäftsführer der BGT informierte sich eingehend über die anstehenden Arbeitsschritte und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Inzell, dem Architekten und der Abrissfirma: „Lampersberger hat die langjährige Erfahrung und verfügt über die notwendige Ausstattung bei solchen Arbeiten. Absprachen werden eingehalten. Mit der Gemeinde Inzell, für die wir schon viel umgesetzt haben, und Josef Krautloher vom Architektenbüro in Vilshofen (der Planungsfirma fürs Hallenbad), ist der Umgang professionell und zielführend.“

Neuer Roboter kommt zum Einsatz

Für die Entkernung der Kellerräume wurde nun kurzfristig ein Abrissroboter angeschafft. „Gerade die Arbeiten im Keller sind sehr gefährlich und man muss immer aufpassen, dass nichts einstürzt. Deswegen haben wir nun den Abrissroboter, der das Ganze ungemein erleichtert und auch von einer gewissen Entfernung gut zu bedienen ist“, erklärt Nikolaus Sterr. Die Kellerräume bleiben zwar erhalten, müssen aber vollständig entkernt werden für die neuen Anlagen zum Hallenbad.

Bürgermeister erfreut über Förderung

Inzells Bürgermeister Hans Egger berichtete in der Gemeinderatsitzung, dass die Förderung des Umbaus erhöht wurde. „Die Förderhöhe des Badeparks liegt dank einer EU-Förderung bei circa 65 Prozent der Bausumme“, teilte das Gemeindeoberhaupt mit. Möglich macht dies ein Bestandteil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE Programm). Egger richtete einen großen Dank an die Verantwortlichen in München. „Die Zusammenarbeit und Unterstützung funktioniert wirklich sehr gut und ist für uns als Gemeinde enorm viel wert. Hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott.“

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