In der ganzen Region

Dem Regen getrotzt: Maibaum-Aufstellungen allerorts

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Landkreis - Obwohl es am 1. Mai teilweise wie aus Kübeln goss, trotzten einige Gemeinden dem schlechten Wetter und stellten ihren Maibaum auf. Zahlreiche Feste wurden allerdings auch verschoben. *NEUE BILDER*

Landkreis Rosenheim

Maibaum in Prien

Ein zweites Mal wollten die Priener Trachtler das Maibaum-Aufstellen nicht verschieben. So vereinbarten sie mit den „Dieben“, dem Burschenverein aus Eggstätt (dieser hatte den 28,5 Meter langen Baum aus Rimsting „erobert“), trotz Regen den Baum am ersten Mai-Sonntag aufzustellen.

Aus Sicherheitsgründen erfolgte dies in einer Rekordzeit von weniger als einer halben Stunde mit einem Kran.

Gerade so lange wie das Aufstellen dauerten die Verhandlungen von Zweitem Vorstand Dominik Friedrich vom Burschenverein Eggstätt und dem Vorstand des Eggstätter Trachtenvereins Siegi Hundhammer mit Priens Bürgermeister Jürgen Seifert. Letztlich einigten sich die beiden Parteien auf 50 Träger Wachter-Bier, eine Brotzeit für die rund 50 Eggstätter und für den Bieranstich beim Gaufest nochmals auf 50 Liter Freibier.

Priener stellten Maibaum trotz Regens auf

Nach der Einigung erfolgte der feierlich Einzug zum Marktplatz mit Blaskapelle und Pferdegespann sowie mit vielen Vereinsmitgliedern und Zuschauern, die das Geschehen mit Interesse verfolgten. Nachdem der Baum fest im Boden verankert war, segneten Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth und Pfarrer Klaus Hofstetter den Baum, den Platz und all die versammelten Menschen.

Maibaum in Marienberg (Gemeinde Schechen) 

Witterung und andere Umstände meinten es mit den Marienbergern nicht unbedingt gut: Wegen Dauerregens musste das Aufstellen des diesjährigen Maibaums auf den Sonntag verschoben werden, zuvor war das Prachtstangerl mit einer Länge von 31 Metern auf nicht ganz traditionsgerechte Weise „gestohlen“ worden und zu allem Überfluss hatte der Sturm drei Elemente des vereinseigenen Zeltes zerstört.

Maibaum-Aufstellung 2015 in Marienberg

Burschenverein und Freiwillige Feuerwehr ließen sich das Fest jedoch nicht vermiesen und stellten mit Hilfe der „Diebe“ und eines Autokrans trotz langanhaltendem Regen ihren Maibaum in Marienberg auf. Abhanden gekommen war der noch unbehandelte Fichtenbaum von der Jungbauernschaft Riedering, die für ihre „Tat“ eine angemessene Auslöse („reichlich Brotzeit und Getränke“, so ein Marienberger) aushandeln konnte. Dafür wurde der Maibaum hergerichtet und geschmückt pünktlich angeliefert. Das Anliefern unterstützte die Hochstätter Musi, die Baum und Bewachungsmannschaft sicher zum Festplatz geleiteten. Gestiftet wurde das Traditionsstangerl von Georg Höhensteiger aus Hinterreut; die Organisation lag in den Händen von Sepp Dangl und für das ordnungsgemäße und sichere Aufstellen sorgte Josef Grabmaier.

Für die Bewirtung im und um das Zelt sorgten Vereine aus der Gemeinde Schechen und unterstützten damit die Feuerwehrler und den Burschenverein, der heuer vom 20. -24. August sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

Lutz Ellermeyer

Maibaum in Thansau steht

Der Baum in Thansau, aufgestellt von den Thansauer Vereinen, wurde aus Sicherheitsgründen per Autokran aufgestellt, er misst 30 Meter und wurde gestiftet von Johann Krapf. 

Gestohlen wurde der Baum vom Veteranen- und Reservistenverein Fürstätt. Das schlechte Wetter war für die Thansauer Vereine kein Grund, das Aufstellen zu verschieben. Die offizielle Maibaumfeier findet allerdings erst am 16. Mai statt.

Maibaumaufstellen in Thansau

jre

Maibaum in Reischenhart ist in der Höh

Der Baum, 29 Meter, in Reischenhart wurde per Muskelkraft von der Feuerwehr aufgestellt. Mit vereinten Kräften haben die Floriansjünger verhindert, dass der Baum gestohlen wurde.

Maibaumaufstellen in Reischenhart

jre 

Maibaum aus Schonstett wieder "dahoam"

In der Gemeinde Schonstett trotzte man dem Wetter: "Wir haben unsere Mehrzweckhalle, da lässt es sich prima feiern", hieß es von den Schonstettern. Ein tolles Kuchenbuffet, leckere Schmankerl für Jung und Alt und so manches Bier zum Anstoßen war fällig. Der Maibaum wurde mit Spannung erwartet, die Maibaumdiebe zeigten sich von ihrer besten Seite, brachten das Diebesgut sicher zurück.

Maibaumaufstellen in Schonstett

Alteiselfinger und Babenshamer wurden gemeinsam nass

Beim Stehlen des Maibaums waren die Babenshamer wirklich schnell, alle anderen Anwärter, die sich darum bemüht hatten, schienen zu langsam geschaut zu haben. Mitfeiern allerdings durfte die ganze Umgebung. Pünktlich um 12 Uhr mittags kamen die Babenshamer mit dem Maibaum zurück nach Alteiselfing und übergaben den wertvollen Schatz. Gemeinsam feiern war vor, während und nach dem gemeinsamen Aufstellen möglich. Bis der Maibaum stand, hatten viele gstandene Männer so manche Muskelkraft verbraucht. Auch die ehemalige Wasserburger Faschingsprinzessin Magdalena war im Publikum. Diesmal wieder mit ihrem "echten" Prinzen.

Maibaum in Alteiselfing aufgestellt

Bad Feilnbacher trotzten dem Regen

Trotz dem schlechten Wetter war einiges los beim Maibaumaufstellen in Kematen. Um schnell wieder aus dem Regen zu kommen, feierten anschließend zahlreiche Gäste im Gasthaus Weingast.

Maibaumfest in Bad Feilnbach

Maibaum in Riedering in der Höh

Bei Regenwetter brachten die Grainbacher den gestohlenen Maibau zurück nach Moosen. Troz der kühlen Temperaturen und des Regens war die Stimmung der Grainbacher gut. Vor Moosen fand die übliche Prozedur statt und die Bachecker-Musikkapelle spielte auf. Nachdem der Maibaum mittels eines Kranwagens aufgerichtet war und die Grube mit Erdreich zugeschüttet und verdichtet wurde, gingen alle zum gemütlichen Teil in den Räumen der FFW-Moosen über und die Figuren konnten auch noch angebracht werden, so dass der Maibaum wieder eine schöne Zierde des Dorfes ist.

Maibaumaufstellen in Riedering

Auch Vogtareuth freut sich über Statussymbol des Ortes

Ruck Zuck stand der Maibaum in Vogtareuth. Eine Gemeinschaftsarbeit von Kran und Muskeln zeigte schnell Erfolg. Die Vogtareuther und alle Maibaum-Freunde, die aus der Umgebung gekommen waren, freuten sich über den tollen Maibaum und feierten generationsübergreifend den 1. Mai. Obwohl der Wettergott nicht ganz mitspielte, waren es gesellige Stunden in Vogtareuth.

Vogtareuth glänzt mit neuem Maibaum

Neuer Blickfang am Oberaud orfer Rathausplatz

Wieder einen Maibaum hat Oberaudorf. Komplett damit das attraktive Trio Pfarrkirchturm, Rathaus und Maibaum als Ortszentrum. Stifter des Baumes die Familie des Rieder-Bauern Astl vom Großen Audorfer Berg, gefällt im Bergwald am Auerbach Winter, dann Gelagert im Wertstoffhof der Gemeinde und dann der Astl-Bushalle. Von dort entführten Raublinger Diebe vom „Bauwong-Moos #BWM“ den Maibaum, den gemeinsam der Trachtenverein „D`Luegstoana“ mit der Musikkapelle und der Ge-meinde Oberaudorf aufstellen wollten. Hergerichtet wurde der 27 Meter messende Maibaum in Raubling in Gemeinschaftsaktion und nun am 1. Mai festlich geschmückt nach Oberaudorf gefahren. Wegen der unsicheren Witterung schon frühzeitig abgesagt das große Maibaumfest und auch das Aufstellen mit „Irxsen-Schmalz“ und „Hau-ruck“. Ein Autokran erledigte das Befördern in die Senkrechte. Die Aktionen beobachteten gut zweihundert Zuschauer.

Maibaumaufstellen in Oberaudorf

al

Maibaum in Rott am Inn in der Höh

Maibaumaufstellen in Rott am Inn

Maibaum in Stephanskirchen steht

Der Maibaum von Stephanskirchen hat eine Baumlängevon 28 Meter. Gestiftet wurde der Baum von Philipp Reichhart. Die Landjugend Höhenmoos hatte den Baum gestohlen, gab ihn jedoch für 40 Tragel Bier wurde zurück an die Stephanskirchner.

Maibaumaufstellen in Stephanskirchen

jre

Auch der Wildenwartener Maibaum steht

67 Männer der beiden Trachtenvereine von Hittenkirchen und Wildenwart stellten den fast drei Tonnen schweren, 28 Meter langen Maibaum vor der Wildenwarter Schlosswirtschaft auf. Gestiftet wurde der Baum vom Wildenwarter Schlossherrn Herzog Max in Bayern. Die nächsten fünf Jahre wird er im Mittelpunkt des Wildenwarter Dorflebens stehen. Über zwei Stunden harte Arbeit, unter der Leitung von Andreas Riepertinger, war notwendig, um den Baumriesen an seinem Platz an der Südseite der Schlosswirtschaft fest zu verankern. Mit Musik, Ross und Wagen, wie es der Brauch verlangt, brachten die Hittenkirchner Trachtler den Baum pünktlich um 13 Uhr zurück. Weil schon der nächste Regenschauer am Himmel stand, gingen die Verhandlungen zwischen den beiden Vorständen rasch und erfolgreich zu Ende: für eine Maß Bier und eine Brotzeit nach dem Aufstellen und ein paar Maß Bier bei einem der Waldfeste im kommenden Festsommer waren sie bereit, den Baum wieder herzugeben und beim Aufstellen mitzuhelfen. Der Himmel hatte ein Einsehen mit den Trachtlern und wartete mit dem nächsten Regenguss bis der Baum fast senkrecht stand, dann goss er ihn ganz langsam und behutsam ein. Die Aufsteller aus Hittenkirchen und Wildenwart ließen sich danach gemeinsam das hart verdiente Bier und die Brotzeit schmecken.

Maibaumaufstellen in Wildenwart

reh

Maibaum in Aschau steht!

Alles neu in Aschau: ein neuer Maibaum, neue Maibaumfiguren und ein neuer Standort am Hans-Clarin-Platz. Die Bernauer waren es, sie hatten den Aschauer Maibaum seit dem Jahresbeginn im Gewahrsam. Fast 70 Männer der Trachtenvereine aus Aschau und Bernau stellten den über drei Tonnen schweren, 34 Meter langen Maibaum erstmals an seinem neuen Platz vor dem Aschauer Bahnhof auf. Über zwei Stunden harte Arbeit, unter der Leitung von Rudolf Angermaier war notwendig, um den Baumriesen fest in seiner neuen stabilen Halterung zu verankern. Bürgermeister Peter Solnar führte die Verhandlungen mit den Maibaumdieben. Für eine Maß Bier und eine Brotzeit waren sie nach der Verhandlung schließlich bereit, den Baum wieder herzugeben und beim Aufstellen mitzuhelfen. Das drohende schlechte Wetter beschleunigte die schwere Arbeit erheblich: beinahe in Rekordzeit brachten die Männer den Baum in die Senkrechte und die neuen Maibaumfiguren, gestaltet und bemalt von Alraune und Christian Huba, wurden mit der Drehleiter angebracht. Danach ließen sich alle miteinander das hart verdiente Bier und die Brotzeit schmecken.

reh

Aising hat nun auch seinen Maibaum

Die Baumlänge beträgt 29 Meter. Aufgestellt wurde der Baum mit einem Kran ohne Maifeier von der Feuerwehr Aising. Gestiftet wurde er von Georg Hofstetter.

jre

Landkreis Traunstein

++ Die Maibaum-Aufstellungen in Tengling und Waging  wurden witterungsbedingt verschoben. In Tengling soll der Maibaum nun am 8. Mai um 17:30 Uhr aufgestellt werden. In Waging voraussichtlich am 9.Mai. (Info: kaf) ++

Maibaumaufstellen in Reit im Winkl

Maibaumaufstellen in Reit im Winkl

Maibaumaufstellen in Unterwössen

Die Erleichterung war Bürgermeister Ludwig Entfellner anzusehen. Kein Scheitelknien im ersten Bürgermeisterjahr angesichts der Maibaumdiebe. Kein abgesägter Maibaumfuß, den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Burschenschaft Kühlhäusl Unterland aus der Feldwies in Übersee hatte dem Maibaum gestohlen. Prächtig mit Dirndln und Burschen bestückt zogen sie ihn hinter dem Bulldog über die abgesperrte Hauptstraße zum Rathausplatz. Dort bewahrheitete sich das, was Vorstand des Maibaumkomitees Franz Gasteiger gesehen hatte. Ein Verein, dem es mehr auf die Gaudi, als aufs Geld ankommt. Ganz ohne war es trotzdem nicht. 200 Halbe Bier, ein Essen für jeden der Diebe, der heute mit anpackte, und 20 Tragerl Wachtlbier nach einsamen Nächten der Maibaumwache in der Feldwies. Den Schnaps, den es geben soll, gar nicht gerechnet. Das ertrotzte Florian Althammer für seinen jungen, 2012 gegründeten Burschenverein mit seinen knapp 80 Mitgliedern. Anfang März, bei Nacht, hatten sich die an den Unterwössner Lagerort geschlichen. Den Baum legten sie heimlich und von Hand auf den Auflieger des Bulldogs, keinen zu wecken. Sicher aus den Gemeindegrenzen ging es mit Siegesjubel und Bulldogknattern durch die Nacht ins Versteck in der Feldwies. Die anschließenden Verhandlungen mit den Unterwössner Maibaumkomitee bezeichnen beide Seiten als reibungslos und hervorragend.

Entsprechend gut aufgelegt packten die knapp 50 Burschen aus Unterwössen und aus der Feldwies an, den Maibaum mit Schwalben aufzurichten. Obwohl vom Vortag auf den Samstag verlegt, spielte das Wetter nicht mit. In kurzen Abständen fiel Nieselregen. Die beachtliche Zuschauerzahl unter den zeitweise Schirmen hinderte das nicht, das Spektakel zu betrachten. Kräftig packten die Burschen an. Laut hallten die Kommandos über den Rathausplatz. Einziges Zögern, wenn es am Bier fehlte, die Muskeln zu stählen. 14.26 Uhr war es, als der große Baum am Hinterbalken des Maibaumständers anschlug und seitdem knapp 28 Meter gen Himmel ragt. Es ist der achte Maibaum in Unterwössen nach dem Krieg. Ortsheimatspfleger Anton Greimel wusste zudem, dass der einzige Maibaum vor dem Krieg an anderer Stelle stand, anstelle der heutigen Apotheke.

Die Begeisterung der Zuschauer war groß, auch wenn es noch einen Moment dauerte, ehe die endgültige Befestigung stand. Den Nachmittag hatte ohnehin die Musikkapelle Wössen untermalt. Sie spielten unter dem Vordach des nahen Einzelhändlers unter Leitung von Martin Nieß. Im Regen zogen sich die Musikanten unter die versetzten Häuserfronten zurück. Dann sprang Co-Dirigent Andreas Bichler ein, als zusätzlicher Dirigent die Einsätze um die Hausecke zu vermitteln. Die Trachtenkinder und Jugendlichen traten auf der Hauptstraße, später auf dem Rathausplatz auf. Sie brachten den Zuschauern Freude, während das Maibaumgeschehen ablief. Mit einem Salut begrüßten die Gebirgsschützen der Kompanie Wössen/Achental den neuen Maibaum. Zuletzt befestigte die Feuerwehr mit ihrem Leiterwagen die Figuren am Baum. Insgesamt brachte der Nachmittag seinen Spaß für die vielen Zuschauer. Der Grill der Fußballer glühte am Kopf der langen Warteschlange. Die Kuchen des Trachtenvereins fanden reißenden Absatz. Trotz aller Wetterunbill ein gelungener Maibaumtag, auch wenn er einen Tag später war. Ein Verein, dem es mehr auf die Gaudi als aufs Geld ankommt, so die Meinung über die Feldwieser Burschen. Wer hinschaute, konnte in der Nacht in der heimischen Dorfgaststätte feststellen: An der Gaudi hat es Feldwiesern wie Unterwössnern nicht gefehlt.

Maibaumaufstellen in Unterwössen

Maibaum in Kirchanschöring in der Höh

Die Kirchanschöringer Siedlungsgemeinschaft stellte einen Maibaum mit einer stolzen Länge von einundzwanzig Meter am Rande des Dorfspielplatz auf. Durch die Gemeinschaftsarbeit mit reiner Muskeln zeigte sich nach zwei Stunden ganz schnell der Erfolg. Die Maibaumdiebe aus Pölln und alle Maibaum-Freunde, die aus der Siedlung gekommen waren, freuten sich über den tollen Maibaum und feierten generationsübergreifend den 1. Mai. Obwohl der Wettergott nicht ganz mitspielte, waren es gesellige Stunden in dem kleinen Zelt.

Maibaumaufstellen in Kirchanschöring

kaf

Maibaum in Roth steht (Gem. Kirchanschöring)

Erst hat es geheißen das Fest wird auf den 2. Mai verschoben, aber sehr kurzfristig wurde der Maibaum doch aufgestellt. Obwohl es am 1. Mai teilweise wie aus Kübeln goss, trotzte Roth dem schlechten Wetter und stellten ihren 32 Meter hohen Maibaum auf.

Maibaumaufstellen in Roth

kaf

Pettinger Maibaum  in der Höh

Auch Petting trotzte dem miesen Wetter und stellten ihren 29 Meter hohen Baum auf.

Maibaumaufstellen in Petting

kaf

Maibaum beim Wirt in Aich (Petting)

Am vergangenen Samstag, den 2. Mai, wurde beim Wirt in Aich (Petting) nun zum dritten Mal ein Maibaum aufgestellt. Schon am späten Vormittag bei wolkenverhangenem Himmel machte sich der Stammtisch „D’Jung Schnoata“ bestehend aus 40 bis 50 Männer und Burschen mit dem Baum auf den Weg zum Wirt nach Aich.

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Nach gut eineinhalb Stunden Fahrt, bei der traditionell ein Pferdegespann den Baum zog und dazu Ziachmusi gespielt wurde, traf der Zug vor einer durchaus ansehnlichen Publikumskulisse beim Wirt ein. Dort begann man den 37-Meter hohen Baum ab ca. 13 Uhr aufzustellen. Die während der knapp zweistündigen dauernden Aufstellarbeiten eintreffenden Gäste wurden mit Kaffee und Kuchen sowie Brotzeit und Süffigem versorgt.

Auch eine kleine Abordnung der Musikkapelle Ringham-Petting unterhielt die ca. 150 Gäste bei dem Spektakel. Unter den sachkundigen Anweisungen von Hermann Brunner konnte der Stammtisch, den Baum mühevoll und schweißtreibend in die Höhe stemmen. Dabei kam es immer wieder zu kleineren Regenniederschlägen, die aber weder die Aufsteller noch das Publikum beeinträchtigten.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass diverse Sponsoren und der ebenfalls anwesende Bürgermeister Karl Lanzinger die Maibaumaufsteller reichlich mit Flüssigem versorgten. Wie es sich gehört, wurde anschließend der Maibaum bis zum nächsten Morgen bewacht.

Landkreis Altötting

Maibaum in Pleiskirchen steht

Gegen 13.30 Uhr war dann auch der Pleiskirchener Maibaum an seinem Aufstellort angekommen. Auch hier ließen sich die Menschen die Laune durch den „Schnürl-Regen“ nicht verderben. Normalerweise würde zu diesem Anlass auch der Trachtenverein auftreten, aber hierfür war es dann doch zu ungemütlich. So beschränkte man sich darauf, eine gepflegte Halbe unterm Regenschirm zu trinken und auf den schönen Baum anzustoßen. 

Selbst ohne Sonne war die Terrasse vor dem Traditionsgasthaus „Münch“ gut gefüllt. Auch Bürgermeister Konrad Zeiler (Freie Wähler) mit Frau war anwesend. Das Aufstellen selbst erfolgte - weniger urtümlich - mit einem Kran. Allerdings herrscht an und vor dem Platz ein Gefälle, was das Aufstellen mit „Schwaiberln“ (langen Holzstangen, die mit Seilen verbunden sind) zu gefährlich machen würde. Wer allerdings sehen will, wie das funktioniert, kann das am Sonntagmittag in Georgenberg tun.

Den Nervenkitzel zum Schluss bildet ein Freiwilliger, der – durch Seile gesichert – auf den Baum steigt und den Haken löst. Insgesamt wieder ein lustiges Maibaum-Aufstellen. Gut gelaunten Nonnbergern und Pleiskirchnern kann Regen und Kälte nichts anhaben. Nächts Johr werds dann scho wieda scheener wern!

Maibaumaufstellen in Pleiskirchen

Albert Bohn

Landkreis Mühldorf

In Grünthal steht er nun auch  

Nachdem die Maibaumdiebe aus dem benachbarten Taufkirchen den gestohlenen Baum zurückbrachten, wurde der weiß-blaue Riese eifrig nach oben gestellt von vielen fleißigen Helfern. Im Anschluss folgte im Festzelt ein zünftiges Maibaumfest das mit vielen bayerischen und poppigen Hits der Kraiburger Blaskapelle in eine sehr stimmungsreiche Veranstaltung verwandelt wurde.

Maibaum steht nun auch im Grünthal

stl

In Bayern lässt man sich das Maibaumaufstellen nicht vermiesen, selbst wenn Petrus gar kein Einsehen hat und Regen schickt wie aus Eimern. Am 1. Mai war das Wetter so schlecht, dass man sich in Oberndorf auf den Sonntag besann und auf besseres Wetter hoffte.

Beim Einzug vom Ortsschild her schaute noch alles einigermaßen gut aus, als da Lanzl Schorsch mit seinen Haflingern den Maibaum stilgerecht vor die Kirche fuhr. Aber es wurde um keinen Deut besser, im Gegenteil der Regen prasselte auf die Zuschauer nieder. Aber so rekordverdächtig wurde der Maibaum noch nie aufgestellt, nur die Montage der bemalten Zunftfiguren nahmen etwas Zeit in Anspruch.

Maibaum-Aufstellung in Oberndorf

Innerhalb einer Dreiviertelstunde stand das Stangerl, welches aufgrund des Dauerregens nicht traditionsgerecht mit den Schwalben aufgestellt werden konnte, sondern vom Kran in die Höhe befördert wurde.

Was die Maibaumdiebe aus Albaching und die Vereine aus Oberndorf nicht abhielt. Denn einfach zu nass gibt’s nicht. Somit blieb „mehr Zeit zum feiern“, was die Windner Darfmusi als erstes mit der Bayernhymne bestätigte und dann musikalisch im Festzelt weiter begleitete.

Am Montag findet noch das traditionelle Kesselfleischessen im DJK-Sportheim ab 18:00 Uhr statt.

aj

Landkreis Berchtesgadener Land

Maibaum in Schönau in der Höh

Beim Gasthof Kohlhiasl in Schönau am Königssee wurde am Freitagvormittag mit der Unterstützung vieler fleißiger Helfer der Maibaum aufgestellt. Im Wirtsgarten versammelten sich Alt und Jung um zu feiern.

Maibaumaufstellen in Schönau

aktivnews

Maibaumaufstellen und Maitanz in Marktschellenberg

Mit zünftiger Volksmusik und einem Trachtenverein, der zur zusätzlichen Unterhaltung beitrug, wurde der schöne gleichmäßige Maibaum noch auf traditionelle Weise errichtet. Unter den Männern, die diesen anstrengenden Job vollbrachten, war auch der Bürgermeister von Marktschellenberg. So wird Brauchtum aufrecht erhalten.

Maibaumaufstellen in Marktschellenberg

aktivnews

Maibaum in Oberndorf (Marktgemeinde Haag) 

Quelle: rosenheim24.de

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