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Denkmalschutzmedaille 2021 für Wolfgang Berthaler

Auszeichnung für die Instandsetzung der Burgruine Falkenstein in Flintsbach a. Inn

DSM-Übergabe an Wolfgang Berthaler  - Burgruine Falkenstein.
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DSM-Übergabe an Wolfgang Berthaler - Burgruine Falkenstein.

Wolfgang Berthaler ist der diesjährige Preisträger der Denkmalschutzmedaille. Ausgezeichnet wurde er für seinen beeindruckenden Einsatz, mit dem er die Instandsetzung der Burgruine Falkenstein ermöglichte.

Update, 23. Juni, 13.35 Uhr - Denkmalschutzmedaille an Berthaler überreicht

Die Mitteilung im Wortlaut:

Flintsbach am Inn - Wolfgang Berthaler ist einer von bayernweit 15 Trägerinnen und Trägern der Denkmalschutzmedaille 2021. Kunstminister Bernd Sibler überreichte ihm gestern in Flintsbach a. Inn die Auszeichnung für die Instandsetzung der Burgruine Falkenstein. Berthaler setzte sich als Erster Bürgermeister der Gemeinde, dann als Landrat das Landkreises Rosenheim und ebenso als Vorsitzender eines eigens für diesen Zweck von ihm gegründeten Fördervereins über Jahre hinweg dafür ein, dass das historische Baudenkmal aus dem 13. Jahrhundert aufwendig saniert werden konnte. Kunstminister Bernd Sibler dankte Wolfang Berthaler für sein großes Engagement: „Die Burgruine Falkenstein ist die wohl eindrucksvollste Burgruine des Landkreises Rosenheim. Sie übt einen malerischen Reiz aus, schon von der Ferne ragt sie stolz über der Schlucht empor. Dass wir sie heute so bewundern können, haben wir Ihnen und Ihren Mitstreitern zu verdanken: Sie haben Spenden akquiriert und Bürgerinnen und Bürger für dieses Projekt begeistert. Ich freue mich sehr, Ihnen für diese großartige Leistung die Denkmalschutzmedaille überreichen zu dürfen. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!“

Burgruine Falkenstein.

Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil ergänzte: „Das herausragende Engagement Wolfgang Berthalers für dieses landschaftsprägende, bedeutsame Bauwerk verdient große Anerkennung.“

Die Burg Falkenstein ist ab dem Jahr 1296 entstanden - sowohl als Sitz des bedeutenden Grafengeschlechts der Falkensteiner, den Urhebern des berühmten Codex Falkensteinensis, als auch als herzogliches Gericht. Nach einer umfangreichen Ausbauphase im 16. und 17. Jahrhundert zerstörten Brände die Anlage gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Berthaler setzte sich dafür ein, dass die Burgruine 2009 von der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim erworben und so in eine öffentliche Trägerschaft überführt werden konnte. Auch die Sanierung der verfallenen Ruine ab dem Jahr 2016 brachte er auf den Weg: Mauerkronen und Ausbrüche wurden gesichert, der Eckturm wurde wieder standfest gemacht. Einheimische wie Touristen können die über einer Schlucht gelegene Burgruine und den Bergfried über die historische Bogenbrücke, und damit über ihren ursprünglichen Zugang, erreichen. Heute gehört sie zum Denkmalkomplex Petersberg.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Erstmeldung, 14. Juni, 14.57 Uhr - Wolfgang Berthaler erhält Auszeichnung für Instandsetzung der Burgruine Falkenstein

Die Mitteilung im Wortlaut:

Die Burgruine Falkenstein ist die wohl eindrucksvollste Burgruine des Landkreises Rosenheim. Von besonderem malerischen Reiz sind die an und über der Schlucht gelegenen Reste der Vorburg aus dem 15. und 16. Jahrhundert, aber auch der die Anlage bekrönende Bergfried.

Dass Touristen und Einheimische sie so erleben können, ist zu großen Teilen Wolfgang Berthaler zu verdanken. Er war es auch, der 2017 hierzu einen Förderverein gründete, dessen Erster Vorsitzender er bis heute ist. Noch als Erster Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach am Inn setzte er sich nachhaltig dafür ein, dass die Burgruine von Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim erworben und so in eine öffentliche Trägerschaft überführt werden konnte: beispielsweise, indem er Spenden akquirierte.

Später als Landrat des Landkreises Rosenheim brachte er die notwendige Sanierung der vom Verfall bedrohten Anlage auf den Weg: Mauerkronen und Ausbrüche wurden gesichert, der Eckturm ist wieder standfest. Erreichbar ist die Burg wieder über die historische Bogenbücke, ihren ursprünglichen Zugang. Darüber hinaus förderten archäologische Grabungen Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Burg zu Tage, die ein ausführlicher Grabungsbericht dokumentiert.

Entstanden ist die Burg ab 1296 sowohl als neuer Sitz des bedeutenden Grafengeschlechts der Falkensteiner, den Urhebern des berühmten Codex Falkensteinensis, als auch als herzogliches Gericht. Nach einer umfangreichen Ausbauphase im 16. und 17. Jahrhundert zerstörten Brände die Anlage gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Heute gehört die Ruine zum Denkmalkomplex Petersberg. Das herausragende Engagement Wolfgang Berthalers für dieses landschaftsprägende Bauwerk verdient große Anerkennung.

Projektbeteiligte

  • Dipl.-Ing. (FH) Johannes Fischer in München
  • Denkmalpflegerische Beratung: Christoph Scholter
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege

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