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Eröffnung am 25. November

Start des Wasserburger Christkindlmarktes: Das kosten Glühwein, Feuerzangenbowle & Co.

Der Christkindlmarkt in Wasserburg startet heuer am 25. November. Hier ein Bild von 2019.
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Der Christkindlmarkt in Wasserburg startet heuer am 25. November. Hier ein Bild von 2019.

Am 25. November geht es los: Nach über zwei Jahren ist wieder Weihnachtsmarkt in Wasserburg. Was alles neu ist und was Glühwein, Feuerzangenbowle und Co. kosten.

Wasserburg - Nach über zwei Jahren ist es endlich wieder soweit: Am Freitag, 25. November, startet der Wasserburger Christkindlmarkt. Um 17 Uhr eröffnet Zweiter Bürgermeister Werner Gartner offiziell den Weihnachtsmarkt auf der Kleinen Bühne am Marienplatz mit den beiden Weihnachtsengerln Emilia und Antonia Eicher sowie der Stadtkapelle. Mit dabei sind auch die Griesstätter Böllerschützen, die Am Gries mit dem „Christkindlanschießen“ die Adventszeit einläuten, berichtet Wolfgang Helmdach vom Wirtschaftsförderverband. „Die „Arbeiten für den Weihnachtsmarkt sind in den letzten Zügen“, so Helmdach. Es gebe 28 Hütten, ein Kinderkarussell und eine Kindereisenbahn. Auf die Eislaufbahn wird heuer „aus bekannten Gründen“ verzichtet, so Helmdach, womit er auf die derzeit herrschende Energiekrise anspielt.

28 Hütten gibt es heuer auf dem Wasserburger Christkindlmarkt.

Neu dabei ist Julia Jäger von der Humanologischen Akademie e.V.: Bei ihr gibt es zwei vegane Gerichte: veganes Chili für 5,50 Euro und Chana Chaat für 5 Euro, das ist ein lauwarmer Kichererbsen-Salat. Jäger beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit ayurvedischer Küche. Bei verschiedenen Probeessen für das Angebot auf dem Christkindlmarkt seien diese zwei Speisen am besten bei den Essern angekommen, erzählt die 47-jährige Yogalehrerin. Das Chili ist „gut gewürzt, aber nicht sehr scharf“, erzählt sie. Zum Einsatz kommen unter anderem Kreuzkümmel, Bockshornklee, Senfkörner und Chili. Anstatt Hackfleisch gibt es Sonnenblumenkerne, dazu Kidneybohnen und Tomaten. Um Müll zu vermeiden kommen das Chili und das Chana Chaat in essbaren Schalen daher, bestehend aus einem hart gebackenen Teig aus Kleie und Leinsamen. Der Löffel ist aus Holz. Je nachdem, wie die Nachfrage auf dem Weihnachtsmarkt ist, kommen eventuell noch mehr Speisen dazu. Da Jäger heuer das erste Mal dabei ist, will sie erst abwarten, wie die Resonanz ist.

Die Deliano Backstube & Kaffeerösterei hat ebenfalls einen Stand, hier gibt es unter anderem veganen Kaiserschmarrn. SAS Events serviert Glühwein für vier Euro und heuer zum ersten Mal warme „Vinschgerl“, also Tiroler Brot, mit Käse und Speck, so Helmdach. Außerdem gibt es für Feinschmecker Sanddornglühwein. Neu ist auch eine Fotobox, zu finden unter den Magnolien. Hier können die Weihnachtsmarktbesucher Fotos machen, Bilder ausdrucken, per USB-Stick mitnehmen oder via Email schicken, erzählt Helmdach.

Die Weihnachtsbeleuchtung in Wasserburg hängt schon. Der Christkindlmarkt startet am 25. November.

Am dritten Adventswochenende, 10. und 11 Dezember, ist der Rotary Club mit der allseits beliebten Verlosung vor Ort. Außerdem schaut am Freitag, 9. Dezember, um 17 Uhr der Nikolaus auf dem Christkindlmarkt vorbei und Samstag, 10. Dezember, ist der Lauf der Grenzlandperchten um 17 Uhr.

Die Wasserburger Turmbläser spielen jeden Adventssonntag um 17 Uhr auf, am ersten Advent, 27. November, und am vierten Advent, 18. Dezember, spielen die Musiker in der Frauengasse, auf der Dachterrasse eines Privathauses. Am zweiten Advent, 4. Dezember, und am dritten Advent, 11. Dezember, sind die Turmbläser auf dem Deliano-Dach in der Hofstatt zu sehen.

Die Weihnachtsbeleuchtung in Wasserburg hängt schon. Der Christkindlmarkt startet am 25. November.

Dabei ist wie jedes Jahr auch die Stadtgarde Wasserburg, die wieder Feuerzangenbowle ausschenkt. Der Preis ist derselbe wie immer: Fünf Euro kostet das alkoholische Heißgetränk ohne Pfand, so Andrea Aschauer, aktives Mitglied der Garde und Mitarbeiterin der Touristinfo Wasserburg. Für die Garde sei der Verkauf eine große Einnahmequelle, die die vergangenen zwei Jahre ausgeblieben war. So musste das eine oder andere „Zuckerl“ für die Mitglieder ausfallen, etwa neue Kostüme. Für die Tänzer allerdings „nicht so schlimm“, da die Gewänder während der Pandemie sowieso nicht eingesetzt wurden, erzählt Aschauer. Sie freut sich auf die bevorstehende Faschingszeit, besonders auf das Badriazzo am 7. Januar - der Wasserburger Schwarz-Weiß-Ball im Badria, bei dem die Garde zum ersten Mal die Kostüme und das Motto bekannt geben wird. Das Motto ist immer noch geheim, „das haben die Mitglieder die ganze Corona-Zeit für sich behalten“, sagt sie.

Wasserburger Zeitung lädt am 30. November ein zum Weihnachtssingen

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause gibt es heuer auch wieder das Weihnachtssingen der Wasserburger Zeitung. Es findet am Mittwoch, 30. November, an der Geschäftsstelle am Marienplatz 16 statt. Der ehemalige Leiter des Volksmusikarchivs des Bezirks, Ernst Schusser, stimmt gemeinsam mit Eva Bruckner traditionelle Weihnachtslieder aus dem Alpenvorland an - zum Mitsingen für alle, egal ob mit geübter oder ungeübter Stimme. Los geht das Konzert um 18 Uhr vor der Geschäftsstelle. Es dauert etwa 45 Minuten. Jeder ist willkommen, der Eintritt ist frei. Schusser bringt Liederhefte mit, zum Ausleihen und Erwerben für zwei Euro.

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