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Innenraum ist komplett eingerüstet

Sanierung der Pfarrkirche Herz Jesu in Bad Feilnbach geht voran

Der Innenraum der Pfarrkirche Herz Jesu in Bad Feilnbach ist komplett eingerüstet, damit die Decken gestrichen und das Mosaik gereinigt werden können.
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Der Innenraum der Pfarrkirche Herz Jesu in Bad Feilnbach ist komplett eingerüstet, damit die Decken gestrichen und das Mosaik gereinigt werden können.

Seit dem 12. April und voraussichtlich bis Mitte September sind die Pforten der Pfarrkirche Herz Jesu in der Ortsmitte von Bad Feilnbach geschlossen. Grund dafür ist die Innensanierung der Kirche, die in den Jahren 1956/57 nach den Plänen des Münchner Architekten Joseph Rampl geschaffen wurde.

Bad Feilnbach – Nach den Malerarbeiten im Inneren des Kirchturms, Vorarbeiten im Innenraum der Kirche und der Reparaturen der Eingangstüren musste die Pfarrkirche Herz Jesu zunächst noch ausgeräumt werden, ehe die Innensanierung richtig losgehen konnte. Dank vieler hilfreicher Hände und Helfer sowie der guten Planung von Mesnerin Regina Pertl ging dieser Schritt reibungslos vonstatten. Pfarrer Ernst Kögler ließ es sich nicht nehmen, den Beteiligten seinen Dank auszusprechen und ein Eis zu spendieren.

Die sakralen Einbauten wie Altar, Taufkessel und der Kreuzweg von Leo von Welden wurden zum Schutz eingehaust. Zuvor hatten die beiden Projektleiter, Konrad Schwaiger und Erwin Hanger, alle beteiligten Handwerker zu einem Treffen eingeladen, um die Gewerke abzustimmen und die zeitliche Abfolge zu besprechen.

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Seit Anfang Mai liefert und verbaut eine Spezialfirma große Mengen an Gerüstteilen – insgesamt rund 24 Tonnen Stahl, dazu Konsolen, Innengeländer und Gitterträger. Um jegliche Gefahr zu vermeiden, ist der Kirchenvorplatz während der gesamten Bauzeit gesperrt.

Der Innenraum der Kirche ist fast vollständig bis zur Gewölbedecke eingerüstet. Die Handwerker arbeiten auf einer Bühne, die sich circa zwei Meter unterhalb der Decke befindet. Mittels sogenannter Balkone gelangen sie an die längsseitigen Innenwände. Im Altarraum ist das Gerüst bis vor das Mosaik gebaut, um die Decken streichen und das Mosaik reinigen zu können. Im Langhaus reicht es bis vor die Orgelempore. Die Orgel ist zum Schutz vom Orgelbauer eingehaust worden.

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Inzwischen haben die Malerarbeiten begonnen, die rund drei Wochen dauern werden. Extra eingebaute Wärmelüfter sorgen während der Malerarbeiten dafür, dass sich kein Schimmel bildet. Zeitgleich treffen die Handwerker schon die Vorbereitungen für die Elektrik. Die Mayer’sche Hofkunstanstalt überarbeitet das Wandmosaik und saniert und reinigt zudem die Kirchenfenster.

An der Westseite des Kirchturmes steht nun ebenfalls ein Gerüst, um die Putzschäden unterhalb des Schallfensters zu beseitigen.

Die lange Planungszeit und der intensive Kontakt mit den Handwerkern haben sich bewährt. Durch die frühe Beauftragung konnten die Firmen rechtzeitig Material bestellen, was bei der derzeitigen knappen Marktlage nicht so einfach ist.

Bisher ist alles im Zeitplan. Kögler, Schwaiger und Hanger sind zuversichtlich. Da Teuerungen aber nicht zu vermeiden sind, bitten die Verantwortlichen der Pfarrei um Spenden, da die Einnahmen der Pfarrei in der Coronakrise stark eingebrochen sind. Wer spenden möchte, kann das unter folgende Bankverbindung tun: IBAN: DE04 7116 0000 0002 6005 52, BIC: GENODEF1VRR.

Die Gottesdienste finden während der Renovierung der Pfarrkirche in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen statt. Über die Gottesdienstzeiten informiert die Pfarrei über den Kirchenzettel oder auf den Aushängen. Die Donnerstagsgottesdienste finden in der St. Laurentiuskirche in Wiechs statt. (re)

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