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Informationsabend

Wie geht es mit dem Radverkehr in Rosenheim voran?

Im Bild v.l.n.r.: Daniela Dieckhoff, Susanne Heunisch, Franz Opperer, Jürgen Stintzing, Olaf Fröhlich, Robert Lappy.
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Im Bild v.l.n.r.: Daniela Dieckhoff, Susanne Heunisch, Franz Opperer, Jürgen Stintzing, Olaf Fröhlich, Robert Lappy.

Am vergangenen Montag lud der Ortsverband der Rosenheimer Grünen zu einem Informationsabend zum Thema „Radverkehr in Rosenheim – was geht wie voran?“ ins Stellwerk 18 ein.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - Ziel des Abends war es, einen Überblick über den Stand der Dinge beim Radverkehr zu bekommen und zu erfahren, wo Schwierigkeiten und Ansatzpunkte zur Verbesserung liegen. Der Verkehrsplaner der Stadt Rosenheim, Jürgen Stintzing, überraschte mit der Aussage, dass Rosenheim noch nie eine fahrradfreundliche Stadt gewesen sei. In seinem Impulsvortrag zeigte er Gestaltungsmöglichkeiten genauso auf, wie Schwierigkeiten aufgrund beengter Verkehrsflächen. Es gelang ihm, die doch sehr komplizierten Regelungen in Alltagssprache zu übersetzen, was ihm die über 40 Besucher mit großem Interesse dankten. Es wurde deutlich, welche Abwägungen bei der Verkehrsplanung getroffen werden müssen.

Als Konsequenz des 2020 vom Stadtrat übernommenen Bürgerbegehrens „Radentscheid Rosenheim“ wurde ein Maßnahmenplan erstellt, deren einzelne Maßnahmen allerdings jeweils wieder vom Stadtrat beschlossen werden müssen. Wie die Mitglieder des Verkehrsausschusses aus der grünen Fraktion, Daniela Dieckhoff und Franz Opperer, ausführten, fehlt es bei der Durchsetzung vieler Maßnahmen am politischen Willen, den Radverkehr stärker zu berücksichtigen. Neben den Beschlüssen des Verkehrsausschusses sind die Flächenverteilung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern und die Finanzen ausschlaggebende Faktoren. Wenn das angestrebte Ziel, den Anteil des Radverkehrs bis 2026 auf 26 Prozent zu erhöhen, erreicht werden soll, müssen hier die Entscheidungen anders getroffen werden. Allerdings ist die Bereitschaft der Stadtratsmehrheit gestiegen, in den ruhenden Verkehr einzugreifen, also z. B. für Radwege und Radständer Parkplätze umzuwidmen, was sicher vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits aufgefallen ist. Ebenso haben sich die Möglichkeiten, mit dem Rad Einbahnstraßen in beide Richtungen zu befahren, erheblich vermehrt.

Auch der neue Radverkehrsbeauftragte, Herr Fröhlich, war der Einladung gefolgt. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er in einer Förderung des fairen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer. Erste Ideen in seinem Amt sind, die Schulanfangszeiten zu staffeln oder einen Bonus für Lastenräder auszugeben.

Von Seiten der Besucher wurde besonders die Verkehrssicherheit für Schulkinder angemahnt, aber auch darauf verwiesen, dass die Radwege häufig nicht ordentlich gepflegt sind. Nicht nur bauliche Mängel, auch eine Vernachlässigung bei Reinigung und Winterdienst wurden thematisiert. Ein Fazit des Abends war, dass die Radfahrenden in Rosenheim eine Sache von den Autofahrern lernen können, nämlich noch viel deutlicher für ihre Belange einzutreten.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen OV Rosenheim

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