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Faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen

Haustarif mit Links? - Gespräch mit MdB Ates Gürpinar über Tarifbindung in Rosenheim und Region

Rosenheim - Die Mitarbeiter der Sengewald Klinikprodukte GmbH fordern faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen durch einen Tarifvertrag.

Die Meldung im Wortlaut

Auch im Jahr 2022 könnten die laufenden Haustarifverhandlungen bei Sengewald Klinikprodukte GmbH in Rohrdorf besonders schwierig werden: Die Positionen des Arbeitgebers und der Gewerkschaft ver.di liegen weit auseinander. Die Beschäftigten fordern u.a. die Anerkennung des Manteltarifvertrags der Branche sowie eine entsprechende Lohn- bzw. Gehaltserhöhung. Trotz massiven Warnstreiks gab es im Jahr 2021 eine Nullrunde. Heute spricht Bundestagsabgeordneter Ates Gürpinar (Die Linke) den Beschäftigten seine Solidarität aus.

Im Gespräch mit Mitgliedern der Betrieblichen Tarifkommission bei Sengewald und Gewerkschaftsvertretern spricht der Politiker heute über die Tarifbindung in Rosenheim und der Region. Anlass dieser Gespräche sind die Pläne der Unternehmensführung in Rohrdorf, tarifliche Gehaltserhöhungen und Tarifleistungen einzufrieren. Vielmehr sollen diese Gehaltsbestandteile künftig nur noch an den Umsatz gekoppelt werden. Dazu ist der italienische Geschäftsführer 2019 aus dem Arbeitgeberverband ausgestiegen, möchte künftig keinen Tarifvertrag mehr in der Region anwenden. Mehr als dreißig Arbeitskampftage haben die Mitglieder bei der Sengewald Klinikprodukte GmbH mittlerweile für ihre Forderungen gestreikt. Jetzt suchen diese das Gespräch mit der regionalen und überregionalen Politik, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

„Mit großem Respekt verfolge ich die Auseinandersetzung und die Entschlossenheit, mit der ihr Euch der Tarifflucht Eures Unternehmens entgegenstellt. Es ist skandalös, dass die Unternehmensleitung mit Umstrukturierungen und Kündigungen auf Eure berechtigten Forderungen reagiert“, sagt Bundestagsabgeordneter Ates Gürpinar und übermittelt den Streikenden seine Solidarität für diese Tarifauseinandersetzung.  

„Für die Gemeinde Rohrdorf geht es in diesem Streit nicht nur um den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern auch darum, Arbeitsbedingungen zu bieten, die für die Beschäftigten zufriedenstellend sind. Die Gemeinde Rohrdorf zeichnet sich durch hohe Lebensqualität aus, durch mitarbeiterfreundliche Unternehmen und eine Verwaltung, die sich um die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger kümmert“, so Simon Hausstetter, Bürgermeister der 6.000-Einwohner-Gemeinde Rohrdorf.

Pressemitteilung ver.di Bezirk München

Rubriklistenbild: © Ates Gürpinar

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