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Rund 50.000 Besucher: Stars gefiel, dass...

Rosenheimer Sommerfestival: Künstler begeistert von Stadt - das ist 2023 alles geplant

Rund 50 000 Menschen kamen 2022 in den Mangall Park Süd in Rosenheim, um Künstler wie zum Beispiel „Dicht und Ergreifend“ zu bestaunen.
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Rund 50.000 Menschen kamen 2022 in den Mangall Park Süd in Rosenheim, um Künstler wie zum Beispiel „Dicht und Ergreifend“ zu bestaunen.

Das Rosenheimer Sommerfestival 2022 ist Geschichte. Mit rund 50.000 Besuchern zeigt sich der Veranstalter äußerst zufrieden. Und auch die Musiker scheinen zufrieden gewesen sein. Vor allem das Rosenheimer Publikum begeisterte die Künstler. Die Vorbereitungen fürs Sommerfestival im kommenden Jahr laufen bereits. Und da können sich die Besucher schon auf einiges freuen.

Rosenheim – Die Zahlen sprechen für sich. Fast 50.000 Besucher kamen an sieben Konzerttagen. Allein 9.000 davon zum Konzert von „Deep Purple“. Die Bilanz für das zehnjährige Jubiläum des Rosenheimer Sommerfestivals scheint damit durchweg positiv auszufallen. Der Veranstalter um Organisator Werner Oeckler zeigt sich zufrieden, auch wenn es von der ein oder anderen Seite Kritik gab. Und die Vorbereitungen auf das Sommerfestival 2023 laufen bereits auf Hochtouren – die ersten Stars fürs kommende Jahr stehen schon fest.

Viele Besucher dank gutem Wetter

„Das Publikum war zufrieden, die Künstler ebenfalls, dann sind wir auch happy“, sagt Alexandra Birklein, Medienagentin des Sommerfestivals. „Für uns ist sozusagen alles gut gelaufen, vor allem weil das Wetter so mitgespielt hat“, bestätigt Oeckler. Aber nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen, sondern auch aufgrund des „gut gemischten“ Programms“ waren laut Veranstalter alle Konzerte gut besucht. „Die größte Zuschauermenge hatte Deep Purple“, sagt Oeckler. Doch auch „Dicht und Ergreifend“ und „Hubert von Goisern“ seien „hinten raus noch richtig gut gelaufen“.

„Das liegt bestimmt daran, dass sich das System mit den Festivalpässen wieder mal bewährt hat“, meint Birklein. Durch die Möglichkeit, dass die Pässe auch mal weitergegeben werden können, verfalle die Eintrittskarte nicht und jemand anderes aus der Familie oder dem Freundeskreis könne aufs Festival gehen. Deshalb sei auf jedem Konzert immer „etwas los“.

Einzig der Einzelkartenverkauf sei in diesem Jahr nicht so wirklich gelaufen. „Dadurch sind wir im Durchschnitt bei den Zuschauern auch ganz knapp hinter den Jahren vor Corona“, sagt Birklein.

Apropos Corona: Obwohl beim Sommerfestival wieder viele Menschen auf engstem Raum zusammengekommen sind, gebe es bisher keine Hinweise darauf, dass die Neuansteckungen mit Corona in Stadt und Landkreis Rosenheim in diesem Zeitraum deutlich angestiegen sind. Das stellte das Gesundheitsamt Rosenheim auf OVB-Nachfrage fest.

Große Lust auf Live-Musik

Laut Birklein war auch anstelle von Corona-Sorgen vielmehr zu spüren, dass die Zuschauer nach zwei Jahren Pandemie wieder große Lust auf Konzerte und Live-Musik hatten. „Die Leute sind mit guter Laune gekommen und waren alle friedlich drauf, das war direkt ansteckend. Da hat man schon gemerkt, dass es einen riesigen Bedarf danach gibt“, sagt Birklein.

Die „hervorragende“ Stimmung unter den Zuschauern habe sich auch auf die Künstler übertragen. „Alle Musiker waren begeistert, dass sie in Rosenheim vor vollem Haus spielen konnten. Das kommt nicht überall vor“, sagt Birklein. Die großen Besuchermengen seien so langsam fast schon wie das „Rosenheimer Markenzeichen“. „Die Künstler sind alle glücklich von der Bühne gekommen, auch denen war anzumerken, wie groß die Freude ist, dass wieder live gespielt werden kann“, sagt Birklein.

Die Sorge einiger im Vorfeld, dass die Musiker verlernt haben könnten, wie Live-Konzerte funktionieren, sieht die Medienagentin widerlegt. „Ganz im Gegenteil, es ist eher noch intensiver geworden, da die Künstler auch jeden einzelnen Moment aufsaugen wollen“, sagt Birklein.

Und dennoch gab es auch vereinzelt Kritik von Zuschauern am diesjährigen Sommerfestival. Insbesondere waren einige Besucher darüber enttäuscht, dass „Deep Purple“ nur 90 Minuten auf der Bühne standen und auch den ein oder anderen Hit weggelassen hätten. „Die Enttäuschung kann ich nicht nachvollziehen, da Deep Purple wie vertraglich vereinbart ihre 90 Minuten gespielt haben“, sagt Oeckler. Länger hätten auch die anderen Künstler nicht gespielt. „Wenn der ein oder andere noch eine Zugabe mehr spielt, dann ist das die Entscheidung des Künstlers und nicht die des Veranstalters“, ergänzt Birklein. Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass die Musiker von „Deep Purple“ nicht mehr zu den Jüngsten zählen und trotzdem eine großartige Show abgeliefert hätten.

Und damit auch das Sommerfestival 2023 wieder eine Show abliefern kann, sind die Vorbereitungen dafür bereits in vollem Gange. „Die Eckpunkte fürs kommende Jahr stehen bereits. Wir wollen wieder vor Weihnachten mit dem Kartenvorverkauf beginnen“, sagt Birklein. Das Rosenheimer Sommerfestival findet dann vom 14. Juli bis 22. Juli 2023 statt, wie Birklein und Oeckler bestätigen. „2023 wird es wahrscheinlich wieder sechs Konzerttage geben“, sagt Birklein.

Mindestens ein internationaler Star

Welche Stars dann im Mangfallpark Süd aufschlagen, wollte Birklein noch nicht verraten. „Nur so viel, für vier der sechs Konzerte haben wir bereits Zusagen und darunter ist auch mindestens ein internationaler Top-Act“, sagt Birklein. Zudem versuchen Birklein und Oeckler, dass die Festivalpässe im kommenden Jahr nicht wesentlich teurer als in diesem Jahr werden. „Es wird aber auf jeden Fall, wie in den vergangenen zehn Jahren auch, eine gute Mischung der verschiedensten Musikrichtungen werden. Da werden tolle Sachen dabei sein“, verspricht Birklein.

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