Dennoch unter Bundesdurchschnitt 

Entwässerungsgebühren in der Stadt Rosenheim werden 2021 angehoben

Rosenheim - Die Stadt Rosenheim hat beschlossen, die nach der abflusswirksamen Fläche veranlagte Niederschlagswassergebühr zu erhöhen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die Stadt Rosenheim erhebt für die Benutzung ihrer öffentlichen Entwässerungsanlage kostendeckende Benutzungsgebühren. Dazu hat der aufgrund des sog. „harten Lockdowns“ anstelle des Stadtrats tagende Sonderausschuss Krisenfall beschlossen, die nach der abflusswirksamen Fläche veranlagte Niederschlagswassergebühr zum 1. Januar 2021 auf 0,44 EUR/m2 und die nach der verbrauchten Frischwassermenge veranlagte Schmutzwassergebühr auf 1,92 €/m3 festzusetzen.

Die Gebührenerhöhungen um 0,04 EUR/m2 bzw. 0,29 EUR/m3 sind notwendig, um die aufgelaufenen Kostenunterdeckungen mittelfristig wieder abzubauen und eine Anpassung an das allgemein gestiegene Kostenniveau vorzunehmen. Die mit Abstand größte Kostensteigerung kommt aus dem Bereich der Klärschlammbeseitigung. Mit den angehobenen Gebührensätzen liegt die Stadt Rosenheim immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von 0,84 €/m2 bzw. 2,13 €/m3.


Die Bescheide werden von der Stadtverwaltung ab Montag, den 11. Januar (Niederschlagswassergebühr) bzw. von den Stadtwerken ab Freitag, den 15. Januar (Schmutzwassergebühr) versandt. Aufgrund der großen Menge der ausgehenden Bescheide bittet die Stadt Rosenheim um Verständnis, wenn eventuelle Anfragen in Zusammenhang mit den Bescheiden nicht sofort beantwortet werden können.

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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