Hohe Polizeipräsenz am Morgen in der Rosenheimer Innenstadt

Nur wenige Teilnehmer bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Salingarten

Corona-Demo in Salingarten am 11. Januar.
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Corona-Demo in Salingarten am 11. Januar.

In der Innenstadt ist die Polizei am Montagmorgen, 11. Januar, mit einer erhöhten Präsenz zugegen. Hintergrund ist eine Kundgebung, die für 8.30 Uhr angemeldet wurde.

Update, 9.49 Uhr - Kundgebung hat begonnen - nur wenige Teilnehmer


Die Kundgebung im Salingarten hat begonnen. Alles verläuft friedlich, nur eine Handvoll Demonstranten und Passanten sind gekommen, um gegen die Corona-Maßnahmen einzustehen. Die Veranstalter wollen sich mit der Demonstration solidarisch mit dem Einzelhandel zeigen.

In der Innenstadt von Rosenheim - hier in der Münchener Straße - ist die Polizei mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.

Anlass war die geplante Wiedereröffnung des Intersport-Geschäftes Siebzehnrübl in der Rosenheimer Innenstadt. Sechs Polizeibusse haben sich rund um den Park positioniert. Die Beamten kontrollieren unter anderem die Coronaauflagen wie Maskenpflicht bei einigen Demonstranten.

Erstmeldung, 11. Januar, 8.20 Uhr

Rosenheim - Der Versammlungsleiter hat in seiner Veranstaltungsanmeldung angegeben, dass damit Solidarität mit den Gewerbetreibenden in der Stadt gezeigt werden solle. Die Kundgebung steht wohl auch in Zusammenhang mit der bayernweiten Aktion „wir machen auf__merksam“. Laut Polizei Rosenheim gibt es zudem möglicherweise auch einen „latenten Zusammenhang“ mit dem Sporthändler Siebzehnrübl. Dieser hatte ursprünglich geplant, seine Geschäfte - auch das in Rosenheim - am 11. Januar trotz Verbots wieder aufzusperren. Die Aktion wurde jedoch letzte Woche wieder abgesagt.

Wie viele Teilnehmer zu der Demonstration erwartet werden, ist derzeit unklar. Die Veranstaltungsanmeldung gilt laut Polizeiangaben im Zeitraum zwischen 8.30 Uhr und 12 Uhr.

Initiative „wir machen auf__merksam“ gegründet

Viele der vom harten Corona-Lockdown betroffenen Betriebe des Einzelhandels sind mittlerweile massiv in ihrer Existenz bedroht. Staatlich versprochene Hilfsmittel, sind oftmals an sehr hohe Hürden geknüpft und können nur einen Teil des tatsächlich entstandenen Verlustes ausgleichen. Daher hat sich ad hoc die Initiative „wir machen auf___merksam“ gegründet und ruft alle Handelsbetriebe, welche geschlossen halten müssen, zu einer symbolischen Öffnung des eigenen Geschäftes am Montag, 11. Januar, um 11 Uhr auf.

mw

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