Landratsamt Rosenheim

„Ein guter erster Austausch“ - Deutscher Gewerkschaftsbund besucht Landrat Otto Lederer

Besuch des DGB beim Landrat
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Wollen im engen Austausch bleiben: (v.l.) Landrat Otto Lederer, vom Deutschen Gewerkschaftsbund Kreis- und Stadtverbandsvorsitzende Ingrid Meindl-Winkler, Geschäftsführer für die Region Oberbayern Günter Zellner und Organisationssekretär Sepp Parzinger.

Rosenheim - Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes haben sich offiziell bei Landrat Otto Lederer vorgestellt. Drei wichtige Themen waren die Sonntagsöffnungszeiten, bezahlbarer Wohnraum und Tariftreue.

Die Meldung im Wortlaut


Mit drei Vertretern hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund jetzt offiziell bei Landrat Otto Lederer vorgestellt. Bei dem Gespräch im Landratsamt nahmen neben dem Geschäftsführer für die Region Oberbayern, Günter Zellner, auch der Organisationssekretär Sepp Parzinger sowie die Kreis- und Stadtverbandsvorsitzende Ingrid Meindl-Winkler teil.

Wie Zellner sagte, sei es wichtig, den Kontakt herzustellen, ein Gesprächsangebot zu machen und im Austausch zu bleiben. Derzeit gebe es für den Deutschen Gewerkschaftsbund vor allem drei vorrangige Themen: die Sonntagsöffnungszeiten, bezahlbarer Wohnraum und Tariftreue.


Weniger als 50 Prozent der Unternehmen in der Region würden ihre Angestellten nach Tarif bezahlen. Das wirke sich auf die Löhne und damit später auch auf die Rente aus, sagte Zellner. „Es ist uns wichtig, dass die Arbeitnehmer ein adäquates Einkommen beziehen“, sagte Landrat Otto Lederer. Das habe der Landkreis bereits in der Vergangenheit bewiesen.

Bei der Fusion der kommunalen Krankenhäuser in Stadt und Landkreis Rosenheim zum RoMed Klinikverbund habe man bewusst darauf verzichtet, einzelne Bereiche auszulagern, nur um Personalkosten zu sparen. So werden auch die Reinigungskräfte nach öffentlichem Tarif bezahlt. Wie wichtig die Hygiene in den Krankenhäusern ist, sehe man gerade jetzt in der Corona-Pandemie wieder.

Auch fehlender Wohnraum und steigende Mieten werden für Arbeitnehmer in der Region zunehmend zum Problem. Lederer ist sich der Brisanz dieses Themas bewusst. Auch wenn der Landkreis nicht dafür zuständig ist, versuche man mit der Wohnungsbau-Gesellschaft des Landkreises Rosenheim GmbH dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Derzeit befinden sich 60 Wohnungen im Besitz der GmbH.

„In den kommenden Jahren wollen wir die Anzahl der Wohnungen weiter ausbauen. Es ist wichtig, bezahlbaren Wohnraum anzubieten, um insbesondere unseren jungen Bürgerinnen und Bürgern eine Perspektive in ihrer Heimat zu bieten und um dringend benötigte Fachkräfte für die Region zu gewinnen“, so Lederer. Es war ein guter erster Austausch, den beide Seiten auch in Zukunft intensiv fortsetzen wollen.

Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim

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