Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht

Befreiung für Rosenheims Grundschüler? Anwalt kämpft gegen Maskenpflicht

Maskenpflicht in Schulen (Symbolbild).
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Maskenpflicht in Schulen (Symbolbild).

Rosenheim - Die Corona-Viren sind gefährlich, die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung nervig, nicht zuletzt für Schüler. Ein Rosenheimer Anwalt macht sich für Maskenfreiheit im Grundschulunterricht stark und bringt die Regelung vors Verwaltungsgericht. Doch auch das Landratsamt hat gute Argumente.

Überzogen, ungerecht und ungesund – das hält der Rosenheimer Rechtsanwalt Dr. Christoph Lindner von der strengen Maskenpflicht auch für Grundschüler. Lindner möchte eine Befreiung der Jüngsten erreichen, zumindest im Unterricht. Dazu fordert er Landrat Otto Lederer (CSU) auf. 


Lindner, der sich ausdrücklich von Corona-Leugnern distanziert, sieht keine rechtliche Grundlage für die Maskenpflicht im Grundschulunterricht. Andere bayerische Städte und Kreise mit ähnlichem Infektionsgeschehen, so unter anderem seine Argumentation, sähen auch von dieser Maßnahme ab.

Das Landratsamt argumentiert entgegengesetzt. Das Infektionsgeschehen sei nicht klar eingrenzbar. Die Zahlen in Stadt und Landkreis Rosenheim seien im tiefroten Bereich. Daher sehe man die Maskenpflicht an Grundschulen für geboten an. 


Anwalt Lindner, selbst Vater einer sechsjährigen Tochter, will die Sache nun vors Verwaltungsgericht bringen und die Rechtmäßigkeit der Maskenpflicht für die Rosenheimer Grundschüler überprüfen lassen.

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