Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Rettung Bad Feilnbach 71/1“ unverzichtbar für Rettungsdienst

Bauausschuss genehmigt neue Rettungswache der Ambulanz Rosenheim

Rettungswagen der Ambulanz Rosenheim
+
Rettungswagen der Ambulanz Rosenheim

Viele Monate suchte die Ambulanz Rosenheim bereits einen geeigneten Standort für ihre Rettungswache in Bad Feilnbach. Nun gibt es endlich Fortschritte: Der örtliche Bauausschuss genehmigte den Bauantrag an der Kreuzung Münchner und Kufsteiner Straße.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Feilnbach - Aktuell nur Parkplätze und ein bisschen Wiese: Das Grundstück an der Kufsteiner Straße soll in Zukunft die Basis für eine moderne Rettungswache sein. In zentraler Lage ist es der ideale Ausgangspunkt in alle Richtungen, um schnell Hilfe leisten zu können.

Bereits vor wenigen Wochen kaufte die Ambulanz Rosenheim GmbH den Grund. Der Bauantrag für die Wache wurde nun auch vom Bauausschuss genehmigt.

„Rettung Bad Feilnbach 71/1“ unverzichtbar für Rettungsdienst

„Man kann sich heute schon gar nicht mehr vorstellen, wie es vor vier Monaten noch ohne den Standort Bad Feilnbach ging“, berichtet ein Notfallsanitäter. Zuvor rückten für die Gemeinde die Rettungswagen aus Flintsbach oder Bad Aibling an – vorausgesetzt die Fahrzeuge waren nicht bereits bei anderen Einsätzen.

So vergingen nicht selten über zehn Minuten bis endlich Hilfe in Bad Feilnbach eintraf. Der neue Rettungswagenstandort bietet deshalb einen großen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde und darüber hinaus. Insgesamt verzeichnet der Rettungswagen bereits eine Vielzahl an Einsätzen. Teilweise geht es nach der Übergabe im Krankenhaus ohne Rückkehr zur Wache direkt zum nächsten Notfall.

Diskussion über Lärmbelästigung durch Notfallrettung

Kontrovers diskutiert wurde der Bauantrag dennoch. Einzelne Gemeinderatsmitglieder befürchteten eine Lärmbelästigung, wenn der Rettungswagen ausrückt, um Leben zu retten.

Über diese Kritik kann Geschäftsführer Gabriel Mayer nur den Kopf schütteln: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind angewiesen, das Martinshorn so dosiert wie möglich einzusetzen, um die ‚Lärmbelästigung‘ beim Ausrücken gering zu halten.“ Das funktioniere an allen anderen Rettungswachen ebenfalls problemlos, bestätigt Mayer.

Komplett vermeiden lässt sich das Sondersignal dennoch nicht, da es meist um Menschleben geht und jede Sekunde zählt.

Reservefahrzeug für Ausfallsicherheit

Seit 1. März wird in Bad Feilnbach täglich von 8 bis 20 Uhr ein Rettungswagen besetzt, was sich kurzfristig nicht ändern wird. Dennoch wird die Garage der neuen Wache für zwei Rettungswagen ausgelegt sein. Schon jetzt ist ein Ersatzfahrzeug in Bad Feilnbach stationiert.

Dies soll die Ausfallsicherheit verbessern, da bei einem Defekt direkt auf den danebenstehenden Rettungswagen umgestiegen werden kann. Durch die gleiche Ausstattung kann die Besatzung so unverzüglich zum nächsten Einsatz ausrücken.

Moderne Rettungswache für wachsende Anforderungen

Am Hauptsitz der Ambulanz Rosenheim in Flintsbach hofft man währenddessen, bald mit dem Bau der Rettungswache beginnen zu können. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Erst vor wenigen Monaten wurde der Neubau der Rettungswache Fischbachau (Kreis Miesbach) fertiggestellt.

Erfahrungswerte hieraus sollen bei einer schnellen Abwicklung des nächsten Neubaus helfen. Großer Wert wird auch hier auf die moderne Gestaltung gelegt, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine attraktive Arbeitsstätte zu bieten. Geplant sind mehrere Ruheräume, damit sich die Einsatzkräfte in ruhigen Minuten ihres Dienstes zurückziehen können.

Hinzu kommt ein Aufenthaltsraum mit Küche. Große Lager- und Desinfektionsräume sollen das bisherige Platzproblem lösen, denn in der provisorischen Unterkunft stapelt sich das medizinische Material derzeit bis unter die Decke.

Zentrale Lage als Nachteil für den Straßenverkehr?

Geplant ist die Rettungswache auf einem Grundstück nahe des Knotenpunkts Münchner und Kufsteiner Straße. Hier knickt die Staatsstraße und zweigt in den Ortskern ab. Genau dieser Punkt wurde im Gutachten des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement festgelegt.

Die neue Rettungswache darf nur zwei Fahrminuten von diesem Punkt entfernt sein, weshalb eine Stelle außerhalb des Ortes nicht möglich ist. Im Auftrag des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Rosenheim betreibt die Ambulanz Rosenheim diesen Standort.

Aus rettungsdienstlicher Sicht ist diese festgelegte Kreuzung der ideale Ort, um schnell zu Einsatzorten auszurücken. Durch die Ausfahrt der Wache wird die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt. Geschäftsführer Robert Schmitt versichert alles Mögliche zu unternehmen, um keine Unfallgefahr zu generieren. Gelbes Blinklicht, wie es häufig vor Rettungs- und Feuerwachen zu finden ist, könnte die Lage noch sicherer und das Einsatzhorn verzichtbar machen.

Pressemitteilung der Ambulanz Rosenheim GmbH

Kommentare