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Kunstzeit 2021

Prien wird zur Open-Air-Galerie: Kunstwerke auf Schritt und Tritt zu sehen

Holzbildhauer Andreas Kuhnlein aus Unterwössen arbeitet an der Skulptur, die während der Priener Kunstzeit 2021 als Blickfang auf einem Sockel am Ortseingang aus Richtung Rimsting zu sehen sein wird.
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Holzbildhauer Andreas Kuhnlein aus Unterwössen arbeitet an der Skulptur, die während der Priener Kunstzeit 2021 als Blickfang auf einem Sockel am Ortseingang aus Richtung Rimsting zu sehen sein wird.

Kunstwerke an allen Ecken und Enden verspricht die Kunstzeit Prien 2021. Zum zweiten Mal machen die Prien Marketing GmbH (PriMa) und der Kulturförderverein Prien aus der Corona-Not geschlossener Galerien, Ateliers und Läden eine Tugend und verwandeln die Marktgemeinde in eine Open-Air-Galerie.

Prien – 2019 hatten PriMa und Kulturförderverein erstmals eine Priener Kunstnacht auf die Beine gestellt – und Erfolg. Die Resonanz war so gut, dass schnell klar war: Das wird im nächsten Jahr wiederholt. Aber dann kam Corona. Die Initiatoren erfanden im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 kurzerhand die Kunstzeit Prien.

„Rahmenprogramm in der Schublade“

Kuratorin Inge Fricke leitete im vergangenen Jahr an manchen Tagen noch bis 23 Uhr abendliche Frührungen, die wegen der großen Nachfrage zusätzlich ins Rahmenprogramm aufgenommen worden waren, erinnert sie sich im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung.

Ob das auch heuer möglich sein wird, hängt vom Inzidenzwert, den Corona-Regeln und weiteren Lockerungen ab. „Wir haben das Rahmenprogramm in der Schublade“, kündigt PriMa-Geschäftsführerin Andrea Hübner an. Unter anderem Bastelstunden für Kinder soll es geben, wenn es im Laufe der Kunstzeit bis Anfang August wieder erlaubt ist.

Wer dieser Tage im Ort unterwegs ist und die Augen offen hält, entdeckt bereits das ein oder andere Kunstwerk. Fricke freut sich über „ganz viele kleine Künstlerkuratoren, die ihre Ausstellung zu etwas Besonderem machen“ und meint unter anderem Ladeninhaber, die mit kreativen Ideen Hingucker in ihren Schaufenstern schaffen.

Spiegel der künstlerischen Vielfalt der Region

Frickes originäre Herausforderung war es bei der Vorbereitung nicht, genug regionale Künstler zu gewinnen. Da war die Bereitschaft offenbar groß. Die Kuratorin war insbesondere darauf bedacht, Paarungen von Künstlern und Ausstellern zu finden, die zusammenpassen.

Das Ergebnis ist ein Spiegel der künstlerischen Vielfalt der Region. Gezeigt werden Werke von mehr als 70 Kunstschaffenden. Die Bandbreite ist so groß wie die Vielfalt der Orte – vom Schaufenster bis zur Galerie, von der Tenne bis zum Bootshaus. „Die Kunst sucht sich ihren Platz mitten im Leben in Prien“, beschreibt es die Kuratorin.

„Neben vielen sehr talentierten und interessanten jungen Künstlern und zwei Installationskünstlern, Martin Fritzsche und Helmut Mühlbacher, haben wir auch große Namen der Kunst dabei: Andreas Kuhnlein, Peter Schwenk, Rudl Endriß, Ekkehard Wiegand und Katharina von Werz“, nennt Fricke vor allem.

Auch Atelierbesuche sollen angeboten werden

Je nach Corona-Regeln sollen auch Besuche in Ateliers teilnehmender Künstler angeboten werden. Und um die kreativen Köpfe dem flanierenden und studierenden Publikum unabhängig vom persönlichen Kontakt näherzubringen, sollen Hübner zufolge auch Kurzvideos über die Künstler auf der Homepage präsentiert werden.

Die PriMa-Chefin hofft, dass die Galerie im Alten Rathaus und das Kronasthaus am Marktplatz mit Werken von Chiemseemalern während der Kunstzeit bis Anfang August für das Publikum wieder geöffnet werden können. In der Galerie hat die PriMa die Ausstellung „Im Licht“ zum 75. Jubiläum der Kunstausstellungen in Prien nach dem Krieg wegen der langwierigen Zwangsschließungen durch die Pandemie jetzt bis in den Herbst hinein verlängert.

Preis ausgelobt für Nachwuchskünstler

Begleitend zur Kunstzeit hat der Kulturförderverein einen Preis für Nachwuchskünstler ausgelobt. Etwa ein Drittel der Ausstellenden ist Fricke zufolge unter 45 Jahre alt. Für von Daumiller ist dieser große Anteil jüngerer Künstler ein weiterer Beleg dafür, dass Prien von jeher „ein Ort ist, der durch die Kunst geprägt wurde“.

Das sei in den nächsten Wochen wieder „auf Schritt und Tritt“ erlebbar, freut sich der Vorsitzende des rührigen Vereins. Für ihn ist die Kunstzeit Prien „ein Lichtblick in trüben Zeiten“.

Eröffnung am 14. Mai

Ob die Open-Air-Ausstellung am Freitag, 14. Mai, mit einer kleinen Feier eröffnet werden kann, steht derzeit noch nicht endgültig fest.

Ein Faltblatt sowie weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon 0 80 51/69 05 0 oder per Mail an info@tourismus.prien.de sowie im Internet unterwww.tourismus.prien.de erhältlich.

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