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Beliebtes Foto-Motiv in Prien am Chiemsee

Seit 2017 ruht es auf dem Chiemsee: Wikingerschiff „Freya“

Wikingerschiff „Freya“ auf dem Chiemsee in Prien
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„Freya“ befindet sich auf dem Chiemsee am Badeplatz Schraml in Prien.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Imposant schaukelt es in den sanften Wogen des Chiemsees am Priener Badeplatz Schraml: Das Kulissenschiff aus Bully Herbigs Kinofilm „Wickie auf großer Fahrt“ wartet auf dem Bayerischen Meer geduldig auf Passagiere - und dient ganz nebenbei als beliebtes Foto-Motiv.

Prien am Chiemsee - Im August 2017 erlebte das Nordmann-Schiff seine Jungfernfahrt über das Bayerische Meer. Derzeit allerdings hat das aus dem Kinofilm „Wickie auf großer Fahrt“ bekannte Wikingerschiff „Freya“ Sendepause: Denn Corona wirbelt auch „Freyas“ Fahrplan durcheinander.

Sondererlaubnis für „Freya“ zum An- und Ablegen auf dem Chiemsee

Unabhängig von der Corona-Pandemie fährt es im Normalfall täglich von seinem Heimathafen am Schramlbad ab. Und das ist tatsächlich eine Besonderheit, denn eigentlich besitzt die „Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler“ das Monopol auf dem Bayerischen Meer. „Freya“ jedoch hat eine Sondererlaubnis für Rundfahrten.

Bis zu 50 Passagiere finden Platz auf dem Kulissenschiff. Während der Fahrt lernen die Ausflügler Wissenswertes über die Wikinger und ihre Schiffe, Nautik und Navigation, das Segeln allgemein und bekommen Geschichten rund um den Chiemsee erzählt.

Das Wikingerschiff bietet Platz für bis zu 50 Passagiere.

Gerade für Kinder ist das Wikingerschiff etwas ganz Besonderes, Fahrten mit „Freya“ das Höchste der Gefühle. Da tut es auch nichts zur Sache, dass das Schiff mit Motor betrieben ist und die Segel nur Deko-Objekte sind. Der Motor aber dient hauptsächlich zum sicheren An- und Ablegen am Steg. Wer vom Fleck kommen möchte, der muss schon selbst aktiv werden, zum Paddel greifen und sich beim Rudern kräftig ins Zeug legen.

„Freya“ in seinem Hafen am Badeplatz Schraml in Prien am Chiemsee.

Der Zahn der Zeit nagt auch an „Freya“: Das Wikingerschiff, das im Jahr 2016 im Rahmen der Wikinger-Ausstellung vor dem Rosenheimer Lokschuppen ausgestellt war und zuvor noch am Walchsee stand, hat nun seinen Platz am Chiemsee gefunden und trotzt Wind und Wetter. Ein bisserl ramponiert ist es schon und auch Kulissenschäden trug es bereits davon.

Doch das tut der Beliebtheit des Schiffes keinen Abbruch: Fast täglich lassen sich Ausflügler aus Nah und Fern am Ufer beobachten, die mit begeisterten Blicken das Wikingerschiff begutachten und sogleich die Handykamera oder den Fotoapparat zücken, um „Freya“ ins rechte Licht zu rücken.

Denn eine eindrucksvolle Erscheinung ist „Freya“ mit ihrem furchteinflößenden Drachenkopf am Bug definitiv auch im Ruhezustand. Und hoffentlich bald darf sie auch wieder mit vielen Seebären in See stechen.

„Freya“ auf dem Chiemsee.

mb

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