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Extremismus

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

„Das ist unfassbar aufwendig“

Mordfall Hanna (†23): Spielt die Holzuhr in den Ermittlungen weiter eine Rolle?

Die Holzuhr wurde nach dem Tötungsdelikt in der Nähe des Kampenwandparkplatzes im Bärbach gefunden – unweit von einem Ring, den Hanna an diesem Abend nachweislich trug.
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Die Holzuhr wurde nach dem Tötungsdelikt in der Nähe des Kampenwandparkplatzes im Bärbach gefunden – unweit von einem Ring, den Hanna an diesem Abend nachweislich trug.

Ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Doch die Polizei betont, die Soko „Club“ hat noch viel Arbeit vor sich. Bereits vor der Festnahme lag eine Holzuhr im Fokus der Kripo, spielt sie auch weiterhin eine Rolle bei den Ermittlungen?

Aschau im Chiemgau – Eine Uhr der Marke Holzkern war bei den bisherigen Ermittlungen ein wichtiges Puzzleteil für die 50-köpfige Sonderkommission, die den gewaltsamen Tod der 23-jährigen Medizinstudentin Hanna W. aus Aschau aufklären will. Die Ermittler sind zwar noch nicht am Ziel, haben aber Fortschritte bei ihren Nachforschungen gemacht.

Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, spricht von einer Sisyphusarbeit. Dennoch scheut die Kripo weiterhin keine Mühe, herauszufinden, wem die Holzuhr, Modell „Charlie“, gehört. Wie berichtet, wurde sie nach dem Tötungsdelikt in der Nähe des Kampenwandparkplatzes im Bärbach gefunden – unweit von einem Ring, den Hanna an diesem Abend nachweislich trug. Die Kernfrage: Kam es zwischen Täter und Opfer zu einem erbitterten Kampf, bei dem der Angreifer die Uhr verlor?

Die Holzuhr und der Ring der jungen Frau, die in Aschau im Chiemgau gewaltsam zu Tode kam, zählen zu den Beweisstücken.

Vor drei Jahren kam das Modell eines österreichischen Herstellers auf den Markt. Mittlerweile weiß die Soko Hanna, dass sie allein im Internet deutlich über 1500-mal verkauft wurde. „Wir wollen alle Vertriebswege nachvollziehen und nach Möglichkeit jeden einzelnen Käufer kennen, der eine solche Uhr erworben hat“, betont Sonntag. „Das ist unfassbar aufwendig.“

Kripo ermittelt unter Hochdruck

Ob das Fundstück tatsächlich Bezug zur Tat hat und wie es in den Bärbach gelangte, all das will die Kripo weiterhin detailgenau nachvollziehen können. Dafür sei der Sonderkommission keine Anstrengung zu groß, so Sonntag.
Polizeitaucher hatten die Uhr bei einer Suchaktion entdeckt, das Holzband war abgerissen.

Dutzende Hinweise nach Aktenzeichen XY-Sendung

Auch in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY, die Anfang November über das Verbrechen berichtete, spielte die Holzuhr eine zentrale Rolle. 90 Hinweise auf die Uhr erbrachte die Berichterstattung in dieser Sendung. Etwa 50 gingen im Fernsehstudio ein, weitere 40 direkt bei der Kripo in Rosenheim. Ein entscheidender Hinweis, der zum Besitzer führte, war jedoch nicht dabei. Ihn zu finden, bleibt laut Sonntag nach wie vor ein wichtiges Ziel der Ermittler.

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