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25 Jahre am ROMED-Klinikum

Kranke und Sterbende begleitet: Rosenheimer Klinik-Seelsorger Josef Klinger verabschiedet

Eine Hängematte für den Ruheständler: Das Team der Seelsorge, bestehend aus Monika Eichinger, Josef Fürsich-Niedermeier (verdeckt) und Andreas Fuchs (Mitte), überreicht Pastoralreferent Josef Klinger sein Abschiedsgeschenk. Romed-Kliniken
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Eine Hängematte für den Ruheständler: Das Team der Seelsorge, bestehend aus Monika Eichinger, Josef Fürsich-Niedermeier (verdeckt) und Andreas Fuchs (Mitte), überreicht Pastoralreferent Josef Klinger sein Abschiedsgeschenk. Romed-Kliniken

Es begann 1996 mit dem, was bis heute für Pastoralreferent Josef Klinger (64) das Kernstück seines Dienstes als Seelsorger am Romed-Klinikum Rosenheim blieb: Der Begleitung von Kranken und Sterbenden und deren Angehörigen. Nach 25 Jahren Klinikseelsorge verabschiedet er sich in den Ruhestand.

Rosenheim – Dankbar blickt der Seelsorger zurück auf ungezählte intensive und lehrreiche Begegnungen und Erfahrungen, die er im Lauf der Jahre seiner Tätigkeit gewinnen durfte – und das alles in „wunderbarer Zusammenarbeit“ mit den Pflege- und Ärzteteams.

Im Jahr 2003 übertrug ihm das Ordinariat der Erzdiözese München die Leitung der katholischen Klinikseelsorge am Romed-Klinikum Rosenheim. In dieser Funktion war es ihm als erste Initiative eine Herzensangelegenheit, eine zuverlässige „Rund um die Uhr“-Rufbereitschaft der Seelsorge aufzubauen. Durch das stabile Zusammenwachsen eines nach Klinikangaben „großartigen Seelsorgeteams“ konnte er seinen Plan in die Tat umsetzen.

Pastoralreferent Josef Klinger bei der Einweihung der ökumenischen Klinikkapelle.

Es folgte als weiteres erfolgreiches Projekt der Aufbau eines Ethikkomitees für das Klinikum Rosenheim und dessen spätere Adaption für den Romed-Verbund. Über sechs Jahre fungierte Klinger als dessen Sprecher. Ebenso wirkte er von 2010 bis 2018 intensiv an der Entwicklung und Arbeit der Palliativstation mit.

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Während seines langjährigen Einsatzes in Rosenheim begleitete er in enger ökumenischer Kooperation die für die Seelsorgearbeit so äußerst wertvollen ehrenamtlichen Mitarbeiter und brachte die Weiterentwicklung dieses Teams voran. Zudem gab Klinger als Dozent für Berufsethik an der Romed-Krankenpflegeschule sowie am Akademischen Institut für Gesundheits- und Sozialberufe über viele Jahre hinweg sein Wissen an die angehenden Pflegekräfte und sich fortbildenden Kollegen weiter.

„Freude, Erfüllung und Dankbarkeit“

Die konzeptionelle und planerische Gestaltung der neuen ökumenischen Klinikkapelle und des damit verbundenen Seelsorgezentrums, deren Inbetriebnahme er zu seiner großen Freude in den letzten Monaten seiner Dienstzeit noch miterleben durfte, geben seinem beruflichen Lebenswerk einen glücklichen Abschluss. „Voll Freude, Erfüllung und Dankbarkeit und auch ein wenig stolz schaue ich auf die großartige Arbeit, die wir alle in diesem Haus Tag für Tag leisten und zu der ich da und dort ein klein wenig beitragen durfte. Alles in allem – eine ungeheure Vielfalt an Leben und Lebendigkeit!“, sagte Klinger.

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Im Rahmen einer kleinen liturgischen Andacht verabschiedeten sich seine Seelsorge-Kollegen mit persönlichen Worten. „Wenn ich auf deine und unsere gemeinsame Zeit zurückschaue, dann kehrt Gottes Wort in dir und durch dich nicht wieder leer zu ihm zurück. Du hast es gefüllt mit deinem Leben, mit deiner Persönlichkeit wie du Seelsorger warst“, sagte beispielsweise Pfarrer Andreas Fuchs.

Personaldirektor Hans Daxlberger dankte Josef Klinger im Namen der Geschäftsleitung für seinen unermüdlichen Einsatz, wenn es galt, Schweres mitzutragen sowie leidenden, ängstlichen und sich sorgenden Menschen ein offenes Ohr zu schenken und ihnen Trost zu spenden.re

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