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Bayernweite Durchsuchungen „Operation Weckruf 2022“

Kinderpornografie-Razzia: Auch bei Verdächtigen aus der Region

Unter dem Titel „Operation Weckruf 2022“ kam es am Mittwoch (26. Januar) zu einer bayernweiten Durchsuchungsaktion. Bei der großen Kinderpornografie-Razzia wurden auch Durchsuchungen in den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf am Inn durchgeführt.

Landkreis Rosenheim/Landkreis Mühldorf am Inn – Am Mittwoch (26. Januar) erfolgte unter der Federführung des sachleitenden Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) und des Bayerischen Landeskriminalamts (Dezernat 54 - Cybercrime) die bayernweite Durchsuchungsaktion „Operation Weckruf 2022“.

Im südlichen Oberbayern wurden durch die Kriminalpolizeidienststellen vier Wohnobjekte von dringend Tatverdächtigen durchsucht und dabei eine Vielzahl von elektronischer Hardware sichergestellt.

Landkreis Rosenheim:

  • Tatverdächtiger 33-Jähriger aus dem westlichen Landkreis.
  • Insgesamt 11 Hardwaremedien sichergestellt (Computer, Tablets, Smartphones, Speichermedien).

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (2 Objekte):

  • Beide Tatverdächtige männlich im Alter von 25 und 34 Jahren aus dem nördlichen Landkreis.
  • Insgesamt 13 Kommunikations- und Speichermedien sichergestellt.

Landkreis Mühldorf am Inn:

  • Tatverdächtiger 40-Jähriger.
  • 12 Kommunikations- und Speichermedien sichergestellt.

Die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung obliegt den jeweils, örtlich zuständigen Kriminalpolizeidienststellen. Die sichergestellten Kommunikations- und Speichermedien werden nun durch Spezialisten der Digitalen Forensik ausgewertet. Die Ermittlungsergebnisse werden der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg übermittelt.

Bayernweite Durchsuchungsaktion

Bei einer großangelegten Kinderpornografie-Razzia hat es am Dienstag (25. Januar) Durchsuchungen in allen sieben Regierungsbezirken gegeben. «Bayern hat seine Strafverfolgungsbehörden optimiert und den Verfolgungsdruck auf Betreiber und Nutzer von Darknet-Plattformen und einschlägigen Tauschplattformen weiter erhöht», teilte das Justizministerium am Dienstag (25. Januar) mit. Bei den Durchsuchungen sei es um den Verdacht der Verbreitung und des Besitzes von kinderpornografischen Inhalten gegangen.

Einzelheiten nannte das Ministerium zunächst aber nicht. Polizei, Staatsanwaltschaft und Ministerium wollen am Mittwoch (26. Januar) über Hintergründe und erste Ergebnisse informieren. Im Mai 2021 hatte es unter dem Titel «Operation Weckruf» die laut Justizminister Georg Eisenreich (CSU) bislang größte koordinierte Durchsuchungsaktion zu Kinderpornografie in Bayern gegeben. Damals wurden 49 Objekte durchsucht und Dutzende Verdächtige ermittelt.

dpa/Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa