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Unwetter am 24. Juni sorgte teils für Verkehrschaos

Hochwasser auf Straßen in der Region: Das sagen die Behörden

In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
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In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.

Bei dem Unwetter am Freitag, den 24. Juni, wurden Straßen in der Region überschwemmt, was teils für Verkehrschaos sorgte. Wir haben uns bei den zuständigen Behörden erkundigt, wie es dazu kam und was gegen solche Ereignisse unternommen werden kann und wird.

Rosenheim - „Ursächlich waren Starkregenereignisse, also hohe Niederschlagsmengen in einer vergleichsweise kurzen Zeit. Diese können nicht schnell genug vom Boden aufgenommen werden und übersteigen auch die Leistungsfähigkeit von Kanalisationen und Entwässerungseinrichtungen“, erläutert Dr. Tobias Hafner, Leiter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim. „Das Wasser verlagert sich dann entsprechend der Geländetopographie, fließt oberflächlich ab und sammelt sich in Mulden und Senken.“ Auf die Frage, ob so etwas in Zukunft verstärkt vorkommen könne, verweist er auf eine Studie der Strategischen Behördenallianz „Anpassung an den Klimawandel“ aus dem vergangenen Jahr. „Das Fazit daraus ist: Ja, gerade mit den steigenden Temperaturen ist häufiger mit kleinräumigen Starkregen zu rechnen.“

Hochwasser auf Straßen in der Region: Was sagen die Behörden?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte am Freitag (24. Juni) eine amtliche Unwetterwarnung für die Landkreise Rosenheim und Traunstein. In Teilen der Region richteten Sturm, Hagel und Starkregen Schäden an. Davon betroffen waren auch mehrere Straßen und eine Autobahn. In und um Rimsting herrschte nach dem heftigen Starkregen stellenweise „Land unter“. Straßen wurden teilweise überflutet. Auf der A94 kam es zu einem Unfall, der linke Fahrstreifen wurde blockiert, die Folge waren Verkehrsbehinderungen und Stau.

Fotos vom Unwetter in Rimsting am 24. Juni

In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet.
In und um Rimsting waren nach dem heftigen Starkregen am 24. Juni teilweise Straßen überflutet. © amf

„Bei diesem Starkregenereignis scheint es sich um ein sehr örtlich begrenztes, punktuelles Unwetter gehandelt zu haben. Die zuständige Straßenmeisterei Rosenheim wurde nicht alarmiert oder als Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte, wie der Feuerwehr, hinzugezogen. Dazu, ob und wo genau es zu Überschwemmungen gekommen ist, können wir deshalb keine näheren Angaben machen“, so Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Rosenheim und fährt fort: „Die Dimensionierung von Entwässerungen von Straßen ist genau festgelegt und in entsprechenden Regelwerken verankert. Diese Regelwerke kommen beim Neubau von Straßen grundsätzlich zur Anwendung. Bei außergewöhnlich hohen, plötzlichen Niederschlägen kann allerdings auch diese Dimensionierung an ihre Grenzen stoßen oder ist eine schnelle Entwässerung der Straße nicht mehr gesichert, da auch die örtlichen Kanäle die Wassermassen nicht aufnehmen können.“

„Für die Bemessung der Entwässerung von Straßen gibt es in Deutschland ein umfangreiches Regelwerk, die Richtlinie für die Anlage von Straßen Teil Entwässerung (RAS EW), in Verbindung mit den Arbeitsblättern der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.)), das im Wesentlichen auf der statistischen Auswertung von Regenereignissen der Vergangenheit beruht“, so Josef Seebacher, Pressesprecher der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern. „Die Autobahn A94 wurde, wie auch alle andere Infrastruktureinrichtungen nach diesen Bemessungsregen geplant und gebaut. Grundsätzlich werden Entwässerungseinrichtungen von Straßen und auch Kanalsysteme auf einen statistisches Regenereignis ausgelegt, bei einer Überschreitung sind diese Systeme überlastet und laufen über beziehungsweise geben das Wasser über Regenüberläufe an die Vorfluter ab. Im Regelfall werden die Entwässerungseinrichtungen so dimensioniert, dass statistisch alle zwei Jahre eine Überlastung auftritt.“ Die Anlagen der A94 würden regelmäßig überprüft.

hs

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