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Nach Rückzug von Ex-Kanzler Kurz

Polit-Beben in Österreich hält an: Kanzler Schallenberg tritt zurück sobald Nachfolger feststeht

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Reihentests ergeben keine weitere Infektionen

Nach Corona-Ausbruch im Krankenhaus Wasserburg: Geburtshilfestation wieder freigegeben

Ein erster Schritt im Leben eines Menschen: In Bad Aibling wird es so schnell keine Geburtshilfe mehr geben. Foto: dpa
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Nach Corona-Fällen: Aufnahmestopp für die Geburtshilfestation der Romed-Klinik Wasserburg.

Nach einem Corona-Ausbruch mussten die Romed-Kliniken kurzerhand die Geburtshilfestation in Wasserburg schließen. Jetzt gibt es gute Nachrichten.

Update 26. Oktober 2021: Station schon wieder offen

Wasserburg/Rosenheim – Gute Nachrichten aus dem Romed-Klinikum Wasserburg: Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim erteilte Dienstag, 26. Oktober, bereits „grünes Licht“ zur Wiedereröffnung der Geburtshilfestation, über die vergangenen Samstag nach einem Corona-Ausbruch ein Aufnahmestopp verhängt worden war.

Die Erleichterung bei Romed über die zügige Freigabe ist groß. Zwei Mitarbeiterinnen und eine bereits entlassene Patientin waren unabhängig voneinander positiv getestet worden. Weitere Reihentestungen waren unauffällig.

+++ Erstmeldung vom 25. Oktober:

Schreckmoment an der Romed-Klinik Wasserburg: Eine Patientin war nach ihrer Entlassung von ihrem Hausarzt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zugleich waren zwei Mitarbeiter der Geburtshilfestation, auf der sich die betroffene Patientin befunden hatte, positiv getestet worden.

Aufnahmestopp seit Samstag

Die Konsequenz, die Romed in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim zog: ein Aufnahmestopp für die betroffene Station, der seit Samstag, 23. Oktober, gilt. Werdende Mütter werden ins Romed-Klinikum Rosenheim umgeleitet.

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Kein Hinweis auf Zusammenhang

Wie Romed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram gegenüber den OVB-Heimatzeitungen ausführte, gebe es aktuell keine Hinweise für einen Zusammenhang dieser positiven Testergebnisse. Dennoch würden aus Gründen der Patientensicherheit zunächst keine weiteren Patienten auf dieser Station aufgenommen - Notfälle ausgenommen. Betroffen sein dürften zwei bis drei werdende Mütter pro Tag, so die Hochrechnung von Deerberg-Wittram. Insgesamt verzeichnet das Romed-Haus Wasserburg etwa 950 Geburten im Jahr. Als zusätzliche Sofortmaßnahme zur Klärung der Infektionswege habe man bereits alle im Dienst befindlichen und darüber hinaus verfügbaren Mitarbeiter der Station mittels PCR-Test auf eine Covid-Infektion untersucht, wobei bislang keine weiteren positiven Test-Befunde festgestellt worden seien.

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Weitere Reihentestungen

Zum weitere Vorgehen erläuterte der Romed-Chef, dass aktuell alle Patienten sowie Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Reinigungskräfte der betreffenden Wasserburger Station werden mehrfach getestet würden. „Nach Vorliegen aller Testergebnisse wird über eine Aufhebung oder eine Verlängerung des Aufnahmestopps entschieden.“ Wobei der Zeitrahmen noch nicht abschätzbar sei - „das kann bereits Mitte der Woche sein, wenn alle Tests negativ ausfallen, oder eben länger andauern.“

Notfälle sind ausgenommen

Notfälle sind laut Romed von dieser Regelung ausgenommen. Das Haus bleibt weiterhin für Schwangere mit Wehen, die nicht in andere Kliniken verlegt werden können, weil die Entbindung unmittelbar bevorsteht, geöffnet. Diese Frauen werden gebeten, sich an der Pforte der Klinik vorzustellen. Ebenso können alle ambulanten Termine wahrgenommen werden.

Patienten werden weiter versorgt

Die bereits im Hause befindlichen stationären Patienten der betroffenen Station werden ebenfalls weiterhin behandelt und versorgt.

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