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Organisationsteam zieht nach einem Jahr Bilanz

Wochenmarkt in Bad Feilnbach: „Einer der schönsten in der Region“

Die vielen Besucher schätzen nicht die angebotenen Produkte heimischer und regionaler Erzeuger, sondern auch das einladende Flair des Marktplatzes um das Rathaus. Strim
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Die vielen Besucher schätzen nicht die angebotenen Produkte heimischer und regionaler Erzeuger, sondern auch das einladende Flair des Marktplatzes um das Rathaus. Strim
  • VonPeter Strim
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Saisonal und regional: Seit einem Jahr findet der Wochenmarkt vor dem Rathaus der Gemeinde statt. Wie alles anfing, wie es mittlerweile läuft und warum es einen Ordnungsdienst braucht, verrät das Organisationsteam.

Bad Feilnbach – Besucher und Standlbetreiber sind sich einig: „Der Wochenmarkt zählt zu den schönsten in der Region.“ Seit einem Jahr findet er jeden Samstag vor dem Bad Feilnbacher Rathaus statt. Zeit für eine Bilanz. Der Markt hat sich gut etabliert: „Er ist trotz Maskenpflicht und Abstandsregelungen zur dauerhaften Einrichtung geworden“, bilanziert Cornelia Weber, Leiterin der Kur- und Gästeinformation.

Die Idee den großen Platz vorm Rathaus mit einem Markt zu versehen, hatte die ehemalige Leiterin der Kur- und Gästeinformation Ute Preibisch, mit der damaligen Gemeinderätin (ÜW) und Marktexpertin Agnes Pfeiffenthaler.

Gremium zunächst skeptisch

Der erste Antrag auf einen Markt stieß allerdings im Gemeinderat auf Skepsis, erinnert sich Preibisch. Einen Versuch sollte es Bürgermeister Anton Wallner dennoch Wert sein. Und so besuchten Ute Preibisch und Anna Riepertinger ein Marktseminar in Salzburg. Nach einer intensiven Planung eines ehrgeizigen Marktfrauenpowerquartetts – hinzu kam Tatjana Mahr vom Bauamt – wurde am 6. Juni 2020 die Eröffnung des „1. Bad Feilnbacher Regionalmarkts“ gefeiert.

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Die Märkte sollten zunächst am ersten Samstag im Monats stattfinden. Jedoch zeichnete sich in Folge einer Umfrage ab, die Veranstaltung als „Wochenmarkt“ zu erweitern. Dieser lädt seit November und jeweils am Samstagvormittag zum Flanieren und Einkaufen oder zum Ratschen ein.

Blicken auf ein Marktjahr zurück (von rechts): Ute Preibisch, Anna Riepertinger und Cornelia Weber, sowie Eugen Thierauf als Ordnungsdienst in Coronazeiten.

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Der Platz vorm Rathaus kann mit maximal 20 Ständen belegt werden, erklärt Anna Riepertinger. Die Anzahl hänge vom saisonalen Angebot an Obst, Gemüse, Pflanzen und Co. ab. Dauerhaft gebe es etwa zehn Fieranten.

Seit einem Jahr treffen sich Genießer ,an der mobilen Barista-World der Deutschen Barista-Meisterin Nana Holthaus-Vehso aus Bad Feilnbach.

Herausforderung und Glücksfall

Eine große Herausforderung und gleichzeitig „Glücksfall“ für das Organisationsteam war die Corona-Pandemie: Nach dem ersten Lockdown war der Markt „ein wahrer Segen“ für die Bürger, bilanzieren sie.

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So konnten sie einkaufen und ratschen – unter freiem Himmel. Im letzten Lockdown war der Einzelhandel geschlossen und der offene Markt unter freiem Himmel erfüllte auch mit verpflichtendem Tragen von FFP2-Masken seinen Auftrag.

Ordnungsdienst vor Ort

Um die Einhaltung zu garantieren, wurde ein Ordnungsdienst ins Leben gerufen. Diese Aufgabe übernimmt seit November Eugen Thierauf, Vorsitzender des VdK-Ortsverband Bad Feilnbach-Au. Ausschlaggebend für den Dienst waren „Ängste von Senioren, sich durch Unmaskierte anzustecken“. 95 Prozent der Besucher halten sich an die Regeln – der Rest schmipft und beleidigt, erklärt er. Für die Unbelehrbaren folgten Platzverweise nach erfolglosen gut gemeinten Gesprächen.

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