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Wieder viele Bergwacht-Einsätze am Wochenende

Dramatischer Rettungseinsatz am Breitenstein - Wanderinnen mit Hubschrauber gerettet

Hubschrauberlandung am Bergwachthaus Bad Feilnbach. Die Feuerwehr musste den Landeplatz ausleuchten.
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Hubschrauberlandung am Bergwachthaus Bad Feilnbach. Die Feuerwehr musste den Landeplatz ausleuchten.

Am Sonntag (28. März) musste die Bergwacht zwei Frauen vom Breitenstein per Hubschrauber retten. Die Frauen hatten den Schnee in den Bergen wohl unterschätzt.

Die Mitteilung der Bergwacht im Wortlaut:

Bad Feilnbach - Eine Wanderung von Birkenstein zum Wendelstein endete für zwei Frauen aus Dachau am Sonntag mit einem Großeinsatz der Bergwacht. Die beiden Wanderinnen, 38 und 41 Jahre alt, wollten für ihren Abstieg vom Wendelstein eine andere Route nehmen.

Da der Sommerweg Richtung Kesselalm im tiefen Schnee nicht gangbar war, wichen sie zunächst Richtung Jenbachtal und Bad Feilnbach aus. Auf halber Höhe wollten sie dann an der Südseite des Breitensteins wieder Richtung Kesselalm. Dabei gerieten sie aber in das nordseitige unwegsame Steilgelände des Breitensteins.

Nachdem eine der beiden Frauen mehrere Meter abgerutscht war, verständigten sie gegen 19.30 Uhr die Bergwacht. Dank einer Handyortung konnte der genaue Standort der beiden relativ genau lokalisiert werden. Zwei Bodenmannschaften der Bereitschaft Bad Feilnbach machten sich von zwei Seiten mit Skitourenausrüstung auf den Weg. Mit Unterstützung des Polizeihubschraubers Edelweiß 3 konnten die Frauen schließlich gegen 21 Uhr unverletzt mit der Seilwinde aufgenommen und ins Tal geflogen werden.

Hubschrauberlandung am Bergwachthaus Bad Feilnbach. Die Feuerwehr musste den Landeplatz ausleuchten.

Am Einsatz war auch die Bergwacht Hausham mit ihrem Technikbus beteiligt. Hier hätte bei Bedarf eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützen können. Auch die Feuerwehr Bad leuchtete mit 15 Mann den Landeplatz in Bad Feilnbach aus. Von der Feilnbacher Bergwacht waren 20 Einsatzkräfte eingesetzt.

Ärgerlich war, dass die Hubschrauberbesatzung von einem starken blauen Laser geblendet wurde. Die Blendung erfolgte genau beim Abweinchen der Einsatzkräfte zur Unglückstelle, wo beim Piloten höchste Konzentration auf den Windenvorgang erforderlich ist. Laut Besatzung besteht die Möglichkeit, dass der starke Laser eventuell sogar bis aus dem Raum Bad Aibling oder Kolbermoor eingesetzt wurde.

Gegen 22 Uhr war die Rettungsaktion dann beendet.

Zahlreiche Einsätze am Wochenende

Bereits am Vormittag musste die Bergwacht Bad Feilnbach eine 61-jährige Bad Aiblingerin an der Farrenpoint bergen. Die Frau war gegen 9.30 Uhr auf einer Eisplatte gestürzt und zog sich eine Kopfverletzung zu. Sie wurde nach dem Abtransport einem Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus eingeliefert.

Am Vorabend rückten die Bergwachtler zu einem Unfall mit einem Kleinkind aus. Ein Vierjähriger war auf einer Berghütte im Tregleralmgebiet von einer Leiter zum Schlafraum gestürzt und hatte sich eine große Platzwunde zugezogen. Auch er kam nach dem Transport ins Tal mit dem Sanka weiter in ein Krankenhaus.

Schon am Donnerstag waren zwei 40-jährige Wanderer aus Meppenheim vom vielen Schnee im Schlossalmgebiet überrascht. Völlig erschöpft riefen auch sie den Notruf und konnten noch vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt mit dem ATV (Raupenfahrzeug) der Bergwacht sicher ins Tal chauffiert werden. 

Pressemitteilung Bergwacht Bad Feilnbach

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