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So liefen die ersten Tage

Bad Aiblinger Stadtbücherei hat wieder geöffnet: Mit Körbchen auf Literatursuche

Drei Bücherei-Mitarbeiter von insgesamt neun (von links): Sibylle Meißner, Leiterin Hiltrud Braun und Dorothee von Beerfelde.
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Drei Bücherei-Mitarbeiter von insgesamt neun (von links): Sibylle Meißner, Leiterin Hiltrud Braun und Dorothee von Beerfelde.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Seit knapp zwei Wochen hat die Stadtbücherei Bad Aibling wieder geöffnet. Nach Herzenslust können die Ausweisinhaber jetzt wieder stöbern, um ihr Nachtkasterl mit literarischen Ausleihen vollzuladen. Und dann kann es losgehen – Seite für Seite.

Bad Aibling – „Wir sind sehr froh, darüber“, sagt Leiterin Hiltrud Braun auf Anfrage des Mangfall-Boten. Auch die Kunden freuen sich über die Möglichkeit, wieder vor Ort stöbern zu können. Eigentlich wäre es gesetzlich auch schon eher möglich gewesen, sagt Rathauschef Stephan Schlier. Allerdings habe man sich dagegen entschieden, die Bücherei zu öffnen, solange das Rathaus für die Bürger noch nicht zugänglich war. „Unsere Bücherei erreicht man ja nur über den Rathaus-Eingang“, so Schlier. Und deshalb habe man eben beides einheitlich öffnen wollen, so der Bürgermeister.

Click&Collect gut angenommen

Auf dem literarisch Trockenen lagen die Bad Aiblinger allerdings während der Schließung nicht. Denn das neunköpfige Team – einige in Voll- einige in Teilzeit – hat „Click& Collect“ angeboten und das wurde auch sehr gut angenommen, so Braun.

In Zahlen heißt das: Im Januar gab es 308 Bestellungen, im Februar 397, im März 320, im April 567 und im Mai 447. Durchschnittlich lag die Zahl bei 408. Also wurden im Februar 397 Medien ausgeliehen? „Nein“, sagt Braun. Hinter jeder Bestellung steckte eine Person oder eine Familie, die mehrere Bücher ausgeliehen hat. „Einige sogar 30“, erinnert sie sich.

Kein Lesecafé, kein Internetplatz

Bestellt haben die meisten online. Und auch da gab es die verschiedensten Formulierungen für die gewünschten Medien: Einige schickten ein Internetfoto des Buches, andere nur den Titel, wieder andere Autor und Titel. Hat es gut geklappt? „ja, es war alles gut bewältigen.“ Und wenn die Medien zurück gebracht wurden, mussten sie desinfiziert werden – daran hat sich jetzt aber auch nichts geändert.

Großzügige Raumbemessung

Geändert hat sich aber, dass man am Eingang zur Bücherei ein durchsichtiges Körbchen nehmen muss, Und auch, dass nur rund 25 Personen auf einmal in die Einrichtung kommen können. „Wir haben das ganz großzügig an der Quadratmeterzahl bemessen“, so Bürgermeister Schlier gegenüber unserer Zeitung.

Einrichtung hing an Rathaus-Öffnung

Geschlossen hat jetzt allerdings noch das Lesecafé, die Sitzplätze sind nicht zugänglich, ebenso die öffentlichen Internetplätze. Und die Besuchszeit ist begrenzt – auf 15 Minuten. Dennoch: Es ist ein Schritt in Richtung literarische Ausleih-Normalität zur Freude der Kunden.

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