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Offizielle Eröffnung im August

Fetthenne trifft auf Lavendel und Thymian - Neuer Duft- und Tastgarten im Kurpark Bad Aibling

Fleißig bei der Arbeit (von links): Josef Bachmeier, Regine Gottbrecht und Stefan Drexl bepflanzen das Tastbeet
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Fleißig bei der Arbeit (von links): Josef Bachmeier, Regine Gottbrecht und Stefan Drexl bepflanzen das Tastbeet
  • VonJohann Baumann
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Nach dem Einbau der maßgefertigten Hochbeete im neu gestalteten Duft- und Tastgarten im Kurpark (wir berichteten) wurden jetzt die Gewächse eingepflanzt. Dabei erfüllt jeder der drei Pflanztröge jeweils eine eigene Funktion.

Bad Aibling – Im „Duftbeet“ regen künftig unter anderem Rosmarin, Salbei, Duftveilchen, Waldmeister und Lavendel den Geruchssinn der Besucher an. Im „Tastbeet“ wurden Gewächse wie Currykraut, Fetthenne, Wacholder, Hauswurz, Edelweiß und Eberraute (auch Colakraut genannt) eingepflanzt. Im „Heilkräuterbeet“ können die Gartengäste unter anderem Frauenmantel, Thymian, Schafgarbe, Johanniskraut, Kümmel und Lungenkraut sowie eine Kiefer im Bonsai-Format kennenlernen.

100 Pflanzen eingesetzt

„Insgesamt wurden rund 100 Pflanzen mit knapp 30 Sorten eingepflanzt“, erklärte der für den Kurpark zuständige Stadtgärtner Josef Bachmeier beim Besuch des Mangfall-Boten. Als „Pflanzgrundlage“ wurde in allen drei Behältern ein sogenanntes Dachgarten-Substrat verwendet, das unter anderem magere Erde und Lavagestein enthält. Im Tastbereich wurde zudem Ziegelsplitt beigemischt.

An drei Beeten auch Blindenschrift

Drei Hochbeete und der Klangbrunnen (links) bilden den Schwerpunkt des neu gestalteten Duft- und Tastgartens.

Die drei Beete werden noch mit einer Holzverkleidung sowie mit Hinweisschildern auch in Blindenschrift versehen. Die Schilder werden in den Ruperti-Werkstätten Altötting hergestellt, in denen Behinderte tätig sind. Doch nicht nur die Pflanztröge wurden mit „biologischem Leben“ erfüllt – auch die Rabatte als äußere Umrandung wurden mit Stauden bestückt, wie etwa mit Magnolie, Schneeball, Tränendes Herz und Hirschzungenfarn.

Klangbrunnen wieder im Einsatz

„Alle Pflanzen hat die Stadt Bad Aibling bei einem örtlichen Gartenbaubetrieb gekauft“, betont der Stadtgärtnerei-Leiter Andreas Arnold. Wieder seinen „Betrieb aufgenommen“ hat der in den Duft- und Tastgarten integrierte Klangbrunnen, der seinen klingenden Aufsatz zurückerhielt. Die Wege im Duft- und Tastgarten werden außerdem noch mit einem Mineralbetonbelag befestigt. Die offizielle Eröffnung des neuen „Sinne-Zentrums“ ist für August geplant.

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