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Gemeinderat Griesstätt

Aus der Griesstätter Sparkassenfiliale wird eine Kinderkrippe

Die ehemalige Filiale der Sparkasse Wasserburg in Griesstätt wird zur Krippengruppe umgebaut.
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Die ehemalige Filiale der Sparkasse Wasserburg in Griesstätt wird zur Krippengruppe umgebaut.

Wo früher Bankgeschäfte erledigt wurden, werden demnächst kleine Kinder spielen: Die ehemalige Sparkassenfiliale in Griesstätt weicht einer Krippengruppe.

Griesstätt – Grundsätzlich unter Auflagen vorstellbar ist für das Landratsamt die Nutzung der ehemaligen Sparkassenfiliale im Ortszentrum für die Betreuung von maximal zwölf anwesenden Kindern. Aus diesem Grund war in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates nicht nur eine Nutzungsänderung bezüglich der Räumlichkeiten zu beschließen, es ging auch um die Aufstellung von mindestens einem Container auf dem Grundstück. Generell herrschte Einigkeit, was die allgemeine Zustimmung zum Antrag betraf. Nur die Modalitäten bei der Umsetzung sorgten für Gesprächsbedarf in der Sitzung.

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In dem seit Kurzem im Besitz der Gemeinde befindlichen ehemaligen Sparkassengebäude soll wegen Raumnot im Kindergarten Platz für die Betreuung von Krippenkindern geschaffen werden. Das blieb in der Sitzung von Beginn an unbestritten. Fragen zu der mit den Umbauten verbundenen Raumnutzung und zur Containeraufstellung konnte aber vorerst nicht endgültig beantwortet werden.

Grundsätzlich stellte Gemeinderat Michael Kaiser (GfuG) fest, dass die Stellplatzfrage vor Ort kein Problem darstelle. Eventuell wäre im Rahmen der Umbauten auch ein Verbindungsgang zu einem Container möglich. Helmut Schuster (BfG) erkundigte sich nach der wirklich benötigten Zahl an Containern und warf in den Raum, ob es denn nicht günstiger sei, diesen oder diese zu mieten statt zu kaufen. Das blieb aber auch nach dem Hinweis von Jakob Ametsbichler (GfuG) offen, der meinte, dass Mieten wohl teurer käme als ein Kauf. Er mahnte, nicht mehr zu lange warten, da die Gemeinde es mit der Fertigstellung sonst nicht mehr rechtzeitig schaffe.

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Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die Kommunes chon einen Fachbetrieb gefunden hätte, der in der Lage wäre, bei zwölf Wochen Lieferzeit einen speziellen Container aufzustellen, welcher auch die Brandschutzauflagen erfüllen könne. Von zwei weiter angefragten Firmen habe man einerseits noch keine Brandschutzzusage, andererseits noch gar keine Antwort erhalten.

Container mieten oder kaufen?

Am 11. Juni werde mit der ersten Firma eine Besprechung stattfinden, bei der die Gemeinde immer noch entscheiden könne, ob sie kaufe oder miete. Feinheiten könne der Gemeinderat auch im nichtöffentlichen Teil der Sitzung noch besprechen.

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Sollten mehr Kinder betreut werden, müssten laut Landratsamt bezüglich der Kinder-Toiletten noch spezielle Module im von der Straße abgewandten Bereich des Grundstückes eingeplant werden, da unter anderem mehr Fläche für die Sauberkeitsentwicklung der Kinder und den Wickelbereich nötig würden. Das würde auch von den Möglichkeiten bezüglich der geplanten Umbauten abhängen.

Der Beschluss auf Nutzungsänderung und zur Aufstellung eines Containers erfolgte schließlich einstimmig.

Bankautomaten bleiben erhalten

Der Geldausgabeautomate und der Kontoauszugsdrucker der Sparkasse Wasserburg bleiben im Glasvorbau des Gebäudes erhalten, teilt das Bankhaus auf Nachfrage mit.

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