Das schleichende Gift mit goldgelber Blüte

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Wasserkreuzkraut

Landkreis - Sie sind hübsch anzuschauen: die kleinen goldgelben Blüten, die sich in die Rosetten der ovalen Blätter schmiegen. Doch das Wasserkreuzkraut hat bereits ein Todesopfer gefordert.

Das Wasserkreuzkraut verbreitet sich - vermutlich eine Folge des Klimawandels - in der Region rasant. Die Landwirte sind alarmiert, denn das Kraut ist eine schleichende Gefahr für ihre Kühe. Carolin Lammer vom Fachzentrum Pflanzenbau am Rosenheimer Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erklärte gegenüber der OVB-Heimatzeitungen, dass das aufgenommene Gift nicht im Körper abgebaut und ausgeschieden wird, sondern sich bei regelmäßiger Aufnahme in der Leber der Tiere ansammelt. In der Regel dauert es drei bis vier Jahre, bis die langsame Vergiftung zur tödlichen Dosis wird. Laut OVB-Heimatzeitungen ist auf einer Alm am Sudelfeld bereits ein Kalb nach dem Verzehr des Wasserkreuzkrauts verendet.

Aber was tun gegen die heimtückische Pflanze? Laut OVB-Heimatzeitungen kann das Wasserkreuzkraut chemisch bekämpft werden. Das hätten Versuchsfelder in Riedering bewiesen. Aber was machen Bio-Bauern? Sie müssen die gefährlichen Pflanzen mühsam manuell ausstechen. Hoffnung verbreiten aber Forschungen in Großbritannien, die biologische Bekämpfungsmittel auf der Basis von Zitronensäure untersuchen, so die OVB-Heimatzeitungen. Auch Privatleute können gegen die Ausbreitung des Wasserkreuzkrauts etwas tun: Das Kraut gehört nicht in den Kompost, sondern in den Restmüll.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie in den OVB-Heimatzeitungen.

Quelle: rosenheim24.de

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