Müll-ABC: Was beachtet werden muss

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Falsches Entsorgen von Müll
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Landkreis Rosenheim – Müllsünder sind ein fast alltägliches Bild an den Wertstoffinseln der Städte. Wieviel davon in jedem von uns steckt, verrät uns dieses kleine Müll-ABC:

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In jedem von uns steckt ein kleiner Müllsünder – vermutlich. Schrauben Sie denn immer von jeder Flasche den Deckel ab, bevor sie in den Glascontainer wandert? Trennen Sie wirklich jedes Plastik-Teil von einer Karton-Verpackung ab? Die Hektik des Alltags oder auch die Bequemlichkeit lassen uns dann doch manchmal dazu verleiten, nicht alles 100%ig korrekt zu entsorgen.

Wenn man dabei erwischt wird, kann es in manchen Städten richtig teuer werden. Angefangen von 15 Euro Strafe für das Wegwerfen von Bananenschalen bis hin zu 600 bis 2250 Euro Bußgeld für das Ablagern von Sperrmüll (über 100 kg). Während die Bananenschale in den normalen Hausmüll wandern sollte, gibt es für den Sperrmüll in jeder Stadt den Entsorgungshof. Hier fallen für die Entsorgung, der Menge entsprechend, Gebühren an. Vieles ist aber auch kostenfrei:

Tarifpreisliste Wertstoffhof Bad Aibling

Tarifpreisliste Abfallwirtschaft Wasserburg

Tarifpreisliste Entsorgungshof Rosenheim

Das Bußgeld schreckt viele Bürger aber nicht ab. So kommt es doch immer wieder vor, dass an den Wertstoffinseln Sperrmüll abgeladen wird. Von Sportgeräten wie einem Stepper über Bobbycars für Kinder bis hin zu normalem Haushaltsmüll ist alles dabei. Die Stadt Wasserburg setzt deshalb Detektive ein, die in so einem Fall auch mal zur Videokamera greifen, um Müllsünder danach auch entsprechend bestrafen zu können. Hier greift erneut der Bußgeldkatalog des Bayerischen Umweltministeriums.

Bußgeldkatalog des Bayerischen Umweltministeriums

Mit Erfolg: „Die Situation an den Wertstoffinseln hat sich wesentlich verbessert. Wir bauen ja schon seit zehn Jahren auf die Methode der Video-Überwachung. Sie wird allerdings nur sporadisch, aber in regelmäßigen Abständen zur Dokumentation durchgeführt“, erklärt der Abfallberater der Stadt Wasserburg, Bernhard Schachner. Lediglich Haushaltsmüll werde noch an den Wertstoffinseln entsorgt, um Geld bei der eigenen Mülltonne zu sparen, vermutet Schachner.

Katrin Marie Röber

Quelle: rosenheim24.de

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