Millionenbetrug: Bauunternehmer verhaftet

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Landkreis - Das Hauptzollamt Rosenheim hat zusammen mit Kollegen aus Deutschland und Österreich einen Schlag gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung durchgeführt.

Der intensiven Zusammenarbeit deutscher und österreichischer Strafverfolgungsbehörden ist es zu verdanken, dass jetzt einer international agierenden Gruppe von Bauunternehmern das Handwerk gelegt werden konnte.

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Traunstein haben am 17. Oktober mehr als 20 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim gemeinsam mit über 100 Beamten der österreichischen Steuerfahndung und Finanzpolizei den Hauptverdächtigen festgenommen. Weitere Tatverdächtige wurden zur Fahndung ausgeschrieben.

Zahlreiche Baufirmen, Steuerkanzleien und Wohnungen im Grenzgebiet zu Österreich und im Raum Wien wurden durchsucht. Zeugen wurden unmittelbar vor Ort vernommen und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten im Rahmen eines von der Staatsanwaltschaft Traunstein geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Schwarzarbeit gegen die Verantwortlichen der deutschen und österreichischen Baufirmen.

Umfangreiche Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim, Standort Traunstein, zusammen mit der Steuerfahndung in Wien hatten ergeben, dass die Hauptverdächtigen deutscher, österreichischer und serbischer Nationalität ein Firmengeflecht gegründet hatten, um im großen Stil in Deutschland und auch in Österreich die Sozialkassen zu schädigen und Steuern zu hinterziehen.

Die Höhe des Schadens allein für die Sozialkassen geht nach derzeitigem Stand der Ermittlungen in die Millionen.

Zur Schadenssicherung wurden vorhandene Vermögenswerte wie Immobilien, Autos und Bargeld beschlagnahmt.

Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Hauptzollamt Rosenheim

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