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Iraker bringt sechs Menschen über die Grenze

Fluchtversuch bei Grenzkontrolle - Schleuser gefasst

Bad Aibling - Er sollte zur Kontrolle anhalten, plötzlich gab ein Fahrer Gas und floh. Erst am Inntaldreieck konnten die Beamten ihn stoppen. Warum der Mann zum Bleifuß wurde:

Die Bundespolizei hat am Dienstag, den 29. September, einen mutmaßlichen Schleuser hinter Gitter gebracht. Der 30-jährige hatte am Montag die Grenzkontrolle auf der A8 bei Piding durchbrochen und konnte erst am Inntaldreieck gestoppt werden.

In den Abendstunden entschieden sich die Bundespolizisten, an der Kontrollstelle bei Piding, ein Auto mit schwedischer Zulassung zu kontrollieren. Zunächst schien der Fahrer dem Anhaltsignal Folge zu leisten bis er plötzlich beschleunigte und mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn Richtung München floh. 

Dank der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Streife der Verkehrspolizei Rosenheim die Verfolgung aufnehmen und den Flüchtigen auf Höhe des Inntaldreiecks stoppen.

Dort stellte sich heraus warum der gebürtige Iraker davon gefahren war: Der Mann hatte in seinem Wagen sechs Personen ohne Papiere über die Grenze gebracht. Laut Angaben der Bundespolizei handelt es sich um drei Männer, eine Frau mit ihrer vierjährigen Tochter und dem erst wenige Monate alten Baby.

Nach Vorführung beim Richter wurde der mutmaßliche Schleuser in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Er wird sich strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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