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Testpflicht weg in Hallenbädern und Saunen

Bade-Boost im Winter-Endspurt: Badria, Badylon und Mühldorfer Freibad setzen auf 2G ohne „Plus“

Schwimmen ohne zusätzlichen Test: Das dürfte mehr Gäste in die Bäder in Wasserburg, Rosenheim, Burghausen, Mühldorf und Freilassing locken.
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Schwimmen ohne zusätzlichen Test: Das dürfte mehr Gäste in die Bäder in Wasserburg, Rosenheim, Burghausen, Mühldorf und Freilassing locken.

Es ist eine Befreiung: Die 2G-Plus-Regelung zum Zutritt in Hallenbad und Sauna war wie ein Schraubstock für die Betreiber und machte umfangreiche Zugangskontrollen notwendig. Seit 28. Januar dürfen wieder 50 Prozent der Kapazität belegt werden und seit Mittwoch (9. Februar) ist kein Schnelltest oder PCR-Test mehr notwendig für vollständig Geimpfte. Die Bäder in der Region haben die Regelung sofort umgesetzt. Die 50-Prozent-Begrenzung bleibt allerdings.

Freilassing/Wasserburg - „Ich komme kaum mehr hinterher mit dem Laminieren der Schilder am Eingang“, so eine Mitarbeiterin des Badylon-Sport- und Badekomplexes in Freilassing. Denn sie muss die ständig wechselnden Regelungen umsetzen. Seit 9. Februar dürfen alle Bade- und Saunagäste wieder mit 2G - ohne „Plus“ plantschen und schwitzen.

Das Badylon in Freilassing ist besonders bei Familien beliebt.

Alle Bäder der Region haben ähnlich schnell reagiert. Das sind gute Nachrichten für Wasserratten vor dem Wochenende und dürfte eine kleinen Bade-Boost im Winter-Endspurt auslösen. Was sich nicht ändert, sind die Kapazitäten in den Bädern und Saunen. Es bleibt, wie seit 28. Januar geregelt, bei 50 Prozent Auslastung.

Bei Kulturveranstaltungen bleibt dagegen 2G-Plus. In Kinos zum Beispiel dürfen jetzt 75 Prozent der Plätze belegt werden. Der Mindestabstand fällt weg, aber die FFP2-Maskenpflicht (Dauer der gesamten Veranstaltung) bleibt.

Eine Mitarbeiterin äußert Bedenken wegen der aktuellen Omikron-Welle

Doch es gibt auch kritische Stimmen, jetzt zu lockern, da die Covid-19-Omikron-Infektionswelle immer noch auf dem Höhepunkt scheint.

Die Stadtwerke Rosenheim weisen seit 9. Februar „nur noch 2G“ für das Hallenbad aus.

Die Pressesprecherin eines anderen oberbayerischen Badebetriebs freut sich „grundsätzlich über die Öffnung, doch ich weiß auch „aus dem Bekanntenkreis, dass sich momentan viele Geimpfte mit Omikron infizieren.“ Viele davon hätten „praktisch keine Symptome“ und steckten dadurch „manchmal andere unwissentlich an“.

Das Risiko wird von der Bayerischen Staatsregierung offenbar kalkuliert und jeder Badegast bzw. Saunafreund muss selbst einschätzen, ob er sich das Vergnügen erlauben kann. Genaue Daten sind aktuell nachzulesen auf dieser Website des Freistaats Bayern.

Im Badylon in Freilassing ist zu bedenken, dass der Zutritt der Sporthalle / Turn- und Mehrzweckhalle mit Kraftsportbereich weiterhin nur mit 2G-Plus möglich ist. Nur Bad und Sauna sind davon ausgenommen.

Große Erleichterung für gesamte Organisation - FFP2-Maskenpflicht beim Betreten bleibt

Für alle Badebetriebe ist der Wegfall der Testpflicht eine große Erleichterung bei der Zugangskontrolle und der gesamten Organisation. Oft bildeten sich Warteschlangen am Eingang und viele Badegäste mussten lange warten.

Manfred Rußwurm auf Nachfrage von innsalzach24.de: „Um 2G Plus am Eingang zu kontrollieren, mussten wir zusätzliches Personal einstellen. Am Anfang und zu Hochzeiten der Pandemie kamen fast gar keine Badegäste mehr.“

Die Bäder Burghausen sind im Landkreis Altötting sehr beliebt. Auch Gäste aus Österreich und dem gesamten oberbayerischen Umland entspannen gerne dort.

Bäder Burghausen schalten ab sofort die Ampel auf Grün

Auch ins Wöhrseebad dürfen symptomfreie Erwachsene ab sofort ohne zusätzlichen Test: „Seit Mittwoch (9. Februar) können die Bäder Burghausen mit 2G- statt wie bisher mit 2G-Plus-Nachweis besucht werden. Hallenbad und Sauna können wieder zu 50 Prozent ausgelastet werden“, lautet die Pressemitteilung der Stadt Burghausen.

Es genügt, bei Eintritt einen Nachweis über den Genesenen- oder Impfstatus (vollständig geimpft) vorzuzeigen. Bei Betreten des Wöhrseebads bis zum Spint und im Umkleidebereich muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Auch in Mühldorf wurde das Hallenbad schnell auf „nur noch 2G“ umgeschaltet.

Stadtwerke Rosenheim setzen auf Eigenverantwortung

Die Stadtwerke Rosenheim sprechen von einem „Badebetrieb im Verlauf einer sich abschwächenden Pandemie“. Man setzt auf Eigenverantwortung: „Es ist also erforderlich, weitere Ansteckungen zu vermeiden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zwingend erforderlich, dass auch die Badegäste bei sich selbst und anderen auf die Einhaltung der Regelungen achten“, heißt es im Corona-Pandemieplan.

Die momentane Situation: Noch ist das Hallenbad in Rosenheim leer. In wenigen Tagen soll sich das ändern. Eröffnung ist am Mittwoch, 1. Juli. Stadtwerke

Insgesamt - in Anbetracht der schwierigen Umsetzung während der Vierten Welle der Corona-Pandemie - ist es trotzdem ein Signal der Erleichterung und ein kleiner Schritt zurück zu mehr Lebensfreude für viele Bürgerinnen und Bürger.

-rok-

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