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Teil 2 der Sommerserie

Türkei, Tirol, Trostberg... - Wo unsere Lokalpolitiker heuer ihren Sommerurlaub verbringen

Oben von links: Karl Schleid, Daniela Ludwig, Christoph Lung. Unten von links: Johann Krichenbauer, Max Heimerl, Thomas Kamm.
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Oben von links: Karl Schleid, Daniela Ludwig, Christoph Lung. Unten von links: Johann Krichenbauer, Max Heimerl, Thomas Kamm.

Die Sommerferien sind da: Wir haben bei den Bürgermeistern Lung aus Bad Reichenhall, Kamm aus Siegsdorf, Krichenbauer aus Burgkirchen, Schleid aus Trostberg, bei der Rosenheimer Bundestagsabgeordneten Ludwig und bei Mühldorfs Landrat Heimerl angefragt, wo sie heuer ihren Urlaub verbringen - der zweite Teil unserer Serie.

Landkreis - Die bayerischen Sommerferien haben begonnen. Nach zwei Corona-Jahren der erste Sommer, in dem man wieder so gut wie uneingeschränkt verreisen kann. Wir haben bei einigen Bürgermeistern, Landräten, Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region angefragt, wo sie diesen Sommer ihren Urlaub verbringen. Außerdem interessierte uns, an welchem Traum-Reiseziel sie noch nie waren und ob im Urlaub das Diensthandy auch mal ausbleiben kann.

Lung: „Fernab vom Trubel“ in die Türkei

Für Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Christoph Lung wird es heuer vermutlich heiß: es geht in die Türkei. In ein „eher beschauliches Dorf am Meer fernab vom Trubel der All-Inclusive-Hotels“. Er verreist nur mit seiner Freundin und seinem Cousin. Vor vielen Jahren sei Lung dort schon einmal gewesen - „es hat mir einfach gut gefallen“. Im Frühjahr war Christoph Lung außerdem schon mit zwei guten Freunden in Schottland. „Und ein Traumziel, das wohl noch ein bisschen warten muss, ist Kanada“, so Reichenhalls OB. Das Tagesgeschäft im Rathaus übernehmen die Stellvertreter, für „unaufschiebbare Dinge“ bleibe er aber erreichbar.

Karwendel und Kroatien - Thomas Kamm war bereits im Urlaub

Thomas Kamm hat seinen Urlaub dagegen bereits hinter sich. Der Rathauschef aus Siegsdorf war mit seiner Frau für drei Tage mit dem Mountainbike im Karwendel unterwegs, „noch ohne Motor“, wie er bemerkt. Danach ging es für acht Tage nach Kroatien zum Baden und im Anschluss sei es an der Soca in Slowenien für ein paar Tage noch einmal sportlich geworden. Das Handy könne nicht ganz ausbleiben, „aber nur unter dem Aspekt, ob dringend gehandelt werden muss“. Kamms Traumziel heißt Chile, „aber das muss noch warten, denn dafür brauche ich dann mindestens vier bis sechs Wochen Urlaub“.

Krichenbauer reist erstmals in die Emilia-Romagna

„Ich fühle mich wirklich erholungsbedürftig“, gibt Burgkirchens Bürgermeister Johann Krichenbauer zu. In den Jahren vor Corona war er immer wieder in den Bergen, heuer geht es aber erstmals in die Emilia-Romagna in Italien, zusammen mit der Familie. „Ich bin jemand der auch im Urlaub aktiv sein und etwas über Kultur, Land und Leute erfahren möchte.“ Einmal täglich kontrolliere Krichenbauer interne Meldungen und halte so Kontakt zu seinem Büro. Ein Ziel, dass dem Burgkirchener Bürgermeister noch vorschwebt, ist eine Rundreise durch die USA.

Schleid: Mit dem Motorrad durch die „schöne Heimat“

Karl Schleid bleibt dagegen daheim, „in unserer schönen Heimat“, wie er betont. Der Trostberger Bürgermeister plant dabei aber verlängerte Motorradtouren mit seiner Lebensgefährtin. „Ansonsten werde ich die Urlaubszeit mit meinen Kindern und Enkelkindern verbringen.“ Der Haken dabei: die beruflichen Themen liegen näher. „Ein Standartsatz ist dann oftmals: ‚Ich weiß, dass Du eigentlich Urlaub hast, aber wo ich Dich gerade treffe...‘“, so Schleid. Aber das gehöre ohnehin zum täglichen Geschäft eines Bürgermeisters und mache ihm nichts aus. Ein Kontinent, den er gerne noch sehen würde, ist Südamerika.

Für Daniela Ludwig geht‘s ans Mittelmeer

Ans Mittelmeer geht es heuer für Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. Sie fährt zusammen mit ihrer Familie und Freunden. „Ich bin durchaus im Urlaub erreichbar, als Berufspolitikerin lässt sich das, oftmals zum Leidwesen meiner Familie, natürlich nicht gänzlich vermeiden“, so Ludwig. Jedoch sei sie um „Ausgewogenheit“ bemüht und lege das Handy auch mal beiseite, wie sie sagt. Daniela Ludwig träumt von einer Reise in die USA, „denn als Jugendliche war ich bei einer Gastfamilie in Kalifornien“.

Der Walchsee hat‘s Max Heimerl angetan

Eine relativ kurze Anfahrt in die Urlaubsdestination hat Max Heimerl vor sich: Zusammen mit seiner Frau und mit Freunden geht es für einige Tage an den Walchsee in Tirol. Auch voriges Jahr sei er bereits dort gewesen. „Darüber hinaus haben wir noch kein konkretes Ziel im Blick“, so der Mühldorfer Landrat. „Ein komplett ausgeschaltetes Handy war im Urlaub bislang nicht möglich. Zumindest war ich immer erreichbar“, so Heimerl zur Frage, welche Rolle die Arbeit während der Reise spielt. Ein Urlaub, von dem er noch träumt, ist eine Tour mit dem Wohnmobil an der Westküste Amerikas.

xe

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