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Wohnbau Bayern plant in der Tittmoninger Straße

„Endlich“ Eigentumswohnungen in Laufen: Mit gewissen Besonderheiten

Drei Wohnblocks sollen hier auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle und Werkstatt entstehen, Bürgermeister und ein Stadtrat waren bei einem Architektenwettbewerb mit in der Jury.
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Drei Wohnblocks sollen hier auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle und Werkstatt entstehen, Bürgermeister und ein Stadtrat waren bei einem Architektenwettbewerb mit in der Jury.

Während in vielen Kommunen günstige Mietwohnungen fehlen hat die Salzachstadt genau das gegenteilige Problem: es fehlen Eigentumswohnungen. Die Wohnbau Bayern, ein Ableger der gemeinnützigen Salzburg Wohnbau, will nun an der Tittmoninger Straße drei Wohnblocks mit insgesamt 32 Wohnungen errichten.

Laufen - Die tatsächlichen Baukosten sind derzeit kaum kalkulierbar, „wir werden daher möglichst spät mit dem Verkauf beginnen“, so Wohnbau Bayern-Geschäftsführer Thomas Gruber, eines steht für ihn aber schon fest: „Wir wollen keine Anleger sondern Eigentümer, die dann auch einziehen“.

Eigentlich ging es am Dienstagabend im Bauausschuss nur um eine Bauvoranfrage, aber die vorgelegten Pläne und Modelle hatten schon die Qualität eines Bauantrages. „Es ist sehr erfreulich dass nach Jahren auch wieder einmal Eigentumswohnungen entstehen“, so Bürgermeister Hans Feil, der in diesem Zusammenhang auf die Sozialraumanalyse verwies, die ein Manko in diesem Segment ausgewiesen hatte.

Auf dem Areal einer ehemaligen Tankstelle, zuletzt als Werkstatt genutzt, sowie einer Wiese dahinter werden drei Wohnblöcke entstehen, die in einer U-Form angeordnet sein werden, der Block direkt an der B20 wird Mietwohnungen enthalten, die beiden Häuser dahinter dann die Eigentumswohnungen, die Wohnungen werden zwischen 45 und 100 Quadratmeter groß sein.

Wohnbau Bayern gewinnt Wettbewerb

Was den Mitgliedern des Bauausschusses besonders gefiel: sie durften ihre Ideen und Vorstellungen schon in die Bauvoranfrage einbringen, vorausgegangenen war eine nicht-öffentliche Ausschreibung, das heißt, die Stadt hatte von sich aus sechs Architekten eingeladen sich zu beteiligen.

Thomas Gruber als Geschäftsführer der Wohnbau Bayern durfte die Pläne und das Unternehmen detaillierter vorstellen, das 2017 aus der Salzburg Wohnbau heraus entstanden ist, einem gemeinnützigen Unternehmen im Eigentum von fünf Wohnbauträgern, das im Bundesland Salzburg nicht nur Wohnungen, sondern auch kommunale Einrichtungen wie Kindergärten und Seniorenwohnhäuser errichtet. „Wir wollen unser Wohnmodell auch in Bayern umsetzen“, so Gruber, erste Projekte in Freilassing sind bereits realisiert. 

Baukosten derzeit realisierbar?

Die derzeit auch im Wohnbau täglich steigenden Preise macht eine seriöse Kalkulation der Bauten nicht möglich, „wir wollen aber auch regionale Materialen verwenden, also zum Beispiel Holz“, Beton sollte nur in tragenden Teilen verwendet werden. Der Verkauf der Wohnungen soll erst dann beginnen wenn die Preise mit den Baufirmen fixiert sind. „Als gemeinnütziges Unternehmen werden wir aber nur die tatsächlichen Kosten weitergeben“, verspricht Gruber. 

„Kein exklusiver Wohnbau“

Grünen-Stadtrat Erich Althammer gefielen die Pläne und das gezeigte Modell, er wollte aber sicherstellen, „dass beim Verkauf nicht nur gutsituierte Münchner oder Salzburger zu Zuge kommen“. Gruber versprach dass es kein „exklusiver“ Wohnbau werden wird, „es soll auch nicht an Anleger verkauft werden, sondern an Familien“. Er merke schon beim ersten Verkaufsgespräch, ob eine Wohnung selbst genutzt werden soll, da dann meistens sehr viele Sonderwünsche geäußert werden. 

Die Bauvoranfrage der Wohnbau Bayern wurde dann auch fast einstimmig beschlossen, einzig FW-Stadtrat Klaus Hellenschmidt war dagegen, „ich kann nicht zustimmen weil ich nicht weiß was sonst noch im Angebot war“, also was die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs abgeliefert haben.

hud

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