Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gewinn mit Solarstrom

Photovoltaikanlagen sind eine lohnenswerte Investition für Teisendorf

Die auf dem Dach der Grundschule Oberteisendorf montierten  140 Module mit 240 Quadratmeter Fläche  haben im Vorjahr über 50.000 Kilowattstunden Strom produziert.
+
Solaranlage auf der Grundscchule Teisendorf

Auf der Grundschule Oberteisendorf und dem Heizwerk in der Industriestraße sind schon seit längerem Photovoltaikanlagen montiert. Die Jahresabrechnung des vergangenen Jahres zeigt nun: die Investition ist umweltschonend und finanziell lohnenswert.

Teisendorf - Teisendorf ist im Landkreis führend bei der Nutzung regenerativer Energien. Die zwei  gemeindlichen Photovoltaikanlagen auf der Schule Oberteisendorf und dem Heizwerk Industriestrasse, sind dabei wichtige Bausteine. Wie die jetzt im Bau- und Umweltausschuss vorgestellten Jahresabrechnungen für die beiden Anlagen zeigen, ist dies nicht nur ein umweltschonendes sondern durchaus auch ein finanziell lohnendes Investment.

Interessant ist die Gegenüberstellung der zwei Einrichtungen mit unterschiedlichem Stromverbrauch verteilt über Tag und Jahr.  Die Anlage an der Grundschule Oberteisendorf hat im Vorjahr 50.310 Kilowattstunden (kWh) an Energie erzeugt. Davon wurden  durch die Schule 7.270 kWh direkt verbraucht, der Rest wurde in das Netz eingespeist. Der Gesamtverbrauch der Schule lag bei rund 20.000 kWh. Das heißt, die Schule musste noch 12.800 kWh oder 64 Prozent ihres Strombedarfs dazu kaufen.

Dafür hat  sie aber 86 Prozent des erzeugten Solarstromes ins Netz eingespeist. Daraus ergab sich für die Gemeinde ein Gewinn von 5675 Euro, der sich aus der Einspeisevergütung in Höhe von 4.325 Euro und den eingesparten Stromkosten in Höhe von 1.350 Euro zusammensetzt. Der Direktverbrauch bei der Schule war vergleichweise niedrig, weil die Schule vor allem unter der Woche an Vormittagen Strom benötigt.  Nachts, während der Wochenenden und zur Ferienzeit ist der Verbrauch vergleichsweise gering. 

Bei dem Heizwerk Industriestrasse ist die Situation anders gelagert, da dort der Stromverbrauch durch den Pumpenantrieb Tag und Nacht hoch ist. Die dort installierte Photovoltaikanlage ist deutlich kleiner als die in Oberteisendorf und hat in 2020 insgesamt 10.720 kWh an Energie  erzeugt. Davon wurden 85 Prozent oder 9.120  kWh durch das Heizwerk selbst verbraucht und nur 15 Prozent oder 1600 kWh ins Netz eingespeist.

Der gesamte Verbrauch des Heizwerks lag bei rund 52.300 kWh. Davon kamen 17 Prozent oder 9.120 kWh aus der eigenen Photovoltaikanlage, der Rest von 43.180 Euro wurde dazu gekauft. Der Gewinn in Höhe von 2.182 Euro ergab sich hier vor allem aus dem eingesparten Strompreis.

M. Konnert