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Gute Nachrichten für Fundtiere

Tierheim Freilassing bekommt mehr Geld - „Uns hilft natürlich jeder Euro!“

Bürgermeister Markus Hiebl und Tierheimleiterin Christine von Hake trafen sich im Tierheim zum persönlichen Gespräch. Auch Hündin „Sumi“ freute sich über den Besuch des Bürgermeisters. Das Foto wurde bereits im Herbst 2020 aufgenommen.
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Bürgermeister Markus Hiebl und Tierheimleiterin Christine von Hake trafen sich im Tierheim zum persönlichen Gespräch. Auch Hündin „Sumi“ freute sich über den Besuch des Bürgermeisters. Das Foto wurde bereits im Herbst 2020 aufgenommen.

Die Stadt Freilassing erhöht die finanzielle Unterstützung für das Tierheim. Mit diesem Schritt setzt der Stadtrat ein klares Zeichen und fördert weiter die hervorragende Arbeit des Tierheims als wichtigste Anlaufstelle für die Betreuung und Vermittlung von herren- und frauenlosen Vierbeinern.

Freilassing - Gerade während der Coronapandemie ist die Einrichtung auf jeden Euro angewiesen. „Spenden und Mitgliedsbeiträge reichen bei Weitem nicht zur Deckung aller anfallenden Ausgaben“, erzählt Christine von Hake, Leiterin des Freilassinger Tierheims.

Alle beteiligten Gemeinden erhöhen Fundtierpauschale

Eine Erhöhung der Pauschale für Fundtiere von 0,75 Euro auf 1 Euro pro Einwohner, lautete der Beschluss des Stadtrats bereits Ende letzten Jahres. Er entsprach damit einem Antrag des Tierschutzvereins Freilassing. Konkret bedeutet das: Statt 13.000 Euro erhält das Tierheim ab Januar 2021 nun 17.500 Euro pro Jahr von der Stadt Freilassing.

Die Erhöhung der Fundtierpauschale war bereits im Vorfeld mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden abgestimmt worden. Auch die beteiligten Gemeinden Ainring, Laufen, Teisendorf und Saaldorf-Surheim entsprachen dem Antrag des Tierschutzvereins und erhöhen ab 2021 ihre Zahlungen an das Tierheim. Bürgermeister Markus Hiebl lobte die Arbeit des örtlichen Tierschutzvereins. „Das Tierheim leistet sehr gute Arbeit. Hier werden Fundtiere schnell aufgenommen und versorgt, bis die Besitzer ermittelt oder ein neues Zuhause für die Tiere gefunden wurde“, so das Stadtoberhaupt.

Sogar Schildkröten nehmen Reißaus

Aber was macht ein „Fundtier“ eigentlich aus? „Wenn es ersichtlich ist, dass das Tier einen Besitzer hat. Das heißt, wenn das Tier zahm ist, ein Halsband trägt oder sogar gechippt ist“, erklärt Christine von Hake, „meistens sind es Katzen oder Hunde aber auch Kaninchen und Schildkröten nehmen manchmal Reißaus. Man glaubt gar nicht, wie schnell so eine Schildkröte laufen kann, wenn sie es eilig hat“, scherzt die Tierheimleiterin. Innerhalb von 14 Tagen wird versucht der Besitzer eines Fundtieres zu ermitteln. Danach wird das Tier genauer untersucht und geimpft.

Jeder Euro hilft

Mit der Erhöhung der Fundtierpauschale durch die Gemeinden, wird die finanzielle Lücke in der Zukunft etwas verkleinert. „Die Kosten, die ein Fundtier am Ende verursacht, liegt über dem Betrag, den die Gemeinden zahlen“, so die Leiterin des Tierheims. „Uns hilft aber natürlich jeder Euro!“ freut sich Christina von Hake abschließend über die Beschlüsse der Stadt- und Gemeinderäte.

Pressemitteilung der Stadt Freilassing

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