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Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

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Morgen kommt der Fahrplanwechsel

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Landkreis - Die Neuerungen im Zugverkehr auf den Strecken München - Salzburg und München - Kufstein müssen noch warten. Das ist der Stand zum Fahrplanwechsel am Sonntag:

Im E-Netz Rosenheim auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein und (München –) Holzkirchen – Rosenheim wird der Betreiber Bayerische Oberlandbahn (BOB) aufgrund der verspäteten Lieferung und Zulassung der neuen Fahrzeuge maximal einen Teil der von der BEG bestellten Angebotsverbesserungen zum Fahrplanwechsel umsetzen können. Der Betreiber hat allerdings zugesichert, dass mindestens das von der BEG heute bestellte Angebot an Zugfahrten, Kapazitäten und Anschlussbeziehungen gewährleistet ist.

Zum Betriebsstart sollen lediglich 20 der 35 bestellten Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Die Bayerische Oberlandbahn geht von einer baldigen Zulassung der Regionaltriebzüge vom Typ FLIRT durch das Eisenbahn­bundes­amt aus. Die fabrikneuen, komfortablen und klimatisierten FLIRT verfügen über ein hohes Beschleunigungsvermögen und eine Höchst­geschwindigkeit von 160 km/h. Für die Ersatzflotte zum Fahrplanwechsel hat die Bayerische Oberland­bahn Fahrzeuge verschiedener Eisenbahnunternehmen angemietet. Und anderem wird die BOB von DB Regio mit drei Regional- und zwei S-Bahn-Zügen unterstützt.

Wichtige Verbesserungen müssen warten

Erst wenn die neue Fahrzeugflotte – voraussichtlich im Frühjahr 2014 – vollständig sein wird, kann der Betreiber die von der BEG geforderten Ver­besserungen im Fahrplan umsetzen. Dazu gehören täglich verkehrende, stündliche schnelle Expresszüge auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg, die ohne Halt zwischen München Ost und Rosenheim verkehren und damit die Fahrzeit zwischen dem Chiemgau und München um bis zu zehn Minuten verkürzen. Zwischen Kufstein und München werden ebenfalls täglich stündlich Regionalzüge fahren, die zwischen Rosenheim und Grafing Bf an allen Stationen halten.

Im Berufsverkehr werden sowohl die schnellen Züge Richtung Chiemgau wie auch der an allen Stationen haltende Zug ins Inntal halbstündlich verkehren. Neu ist eine tägliche Abend­verbindung von Salzburg ab etwa 23 Uhr nach München Hbf mit Anschluss an alle S-, U-und Tram­bahnen. Auf der Mangfalltalbahn wird der MERIDIAN in der morgendlichen und nachmittäglichen Hauptverkehrszeit im Halbstunden­rhythmus unter­wegs sein.

Morgens und abends werden künftig einige Züge über Deisenhofen, Solln, Harras und Donnersberger Brücke bis München Hbf verlängert. Damit gibt es erstmals umsteigefreie Direkt­verbindungen aus dem Mangfalltal in die Landeshauptstadt. MERIDIAN-Züge werden auch die Fahrten der S 27 zwischen München Hbf und Deisenhofen vollständig bzw. der S 20 zwischen Pasing und Deisenhofen teilweise ersetzen. Die Station Harras bekommt dadurch zusätzliche Halte, dafür können nicht alle Fahrten des MERIDIAN in Mittersendling halten. Die S 20 wird dann nur noch mit neun Zugpaaren im Berufsverkehr zwischen Pasing und neu Höllriegelskreuth verkehren.

Pressemeldung Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH

Quelle: rosenheim24.de

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