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In Klinik eingeliefert

Frau im Kreis Rottal-Inn infiziert sich mit Bornavirus

Das Bornavirus ist bislang noch wenig erforscht.
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Das Bornavirus ist bislang noch wenig erforscht.

Im Landkreis Rottal-Inn hat sich eine Frau mit dem lebensbedrohlichen Bornavirus infiziert. Die Infizierte wird derzeit in einer Klinik behandelt.

Kreis Rottal-Inn - In Niederbayern ist eine weitere Bornavirus-Infektion festgestellt worden. Es handelt sich um eine Frau im westlichen Landkreis Rottal-Inn. Sie befindet sich im Krankenhaus, über ihren aktuellen Gesundheitszustand gibt es keine Informationen.

Bornavirus: Großteil der Infektionen in Bayern

Deutschlandweit sind nun rund 40 Fälle einer Infektion mit dem lebensgefährlichen Virus bekannt – ein Großteil davon in Bayern. In dem kleinen Ort Maitenbeth im Kreis Mühldorf sind bereits zwei Kinder nach einer Infektion gestorben (wir berichteten).

Das Virus ist bislang noch wenig erforscht. Bekannt ist, dass es über die Feldspitzmaus übertragen wird – vermutlich über Speichel, Urin und Kot. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung gilt als sehr unwahrscheinlich. Beim Menschen verursacht das Bornavirus eine schwere Gehirnentzündung, die meisten Borna-Erkrankungen enden tödlich. Die Gefahr, sich anzustecken, wird von den Forschern aber nach wie vor als gering eingeschätzt.

Endemiegebiete sind Ost- und Süddeutschland sowie kleine Teile Österreichs, der Schweiz und Liechtensteins. Der Landkreis Rottal-Inn befindet sich laut Robert-Koch-Institut im Endemiegebiet für das Virus. Um eine bessere Datenlage für die Erforschung des Bornavirus zu schaffen, gilt seit März 2020 eine Meldepflicht. Im Kreis Mühldorf läuft aktuell eine Studie.

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