Gebürtige Rosenheimerin klaute und betrog

Dreiste Mieterin vor Gericht

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Kolbermoor - So eine Mieterin ist der Alptraum jedes Wohnungseigentümers. Eine 48-Jährige bereitete ihrer Vermieterin eine Menge Ärger. Nun kam der Fall vor Gericht.

Fünf Jahre dauerte es, bis sie ausfindig gemacht werden konnte und der Fall zur Verhandlung kam. Nun wurde einer betrügerischen Mieterin der Prozess gemacht, wie der Mangfall-Bote berichtet.

Per gerichtlichem Räumungsbeschluss hatte ihr 2011 ihre Vermieterin gekündigt. Der Hintergrund für diesen harten Schritt war ein mehr als verständlicher. Die 48-jährige Mieterin hatte das Bankkonto ihrer Hausherrin herausgefunden und die Stromrechnung auf ihre Kosten laufen lassen!

Doch damit nicht genug, beim Auszug ließ die gebürtige Rosenheimerin außerdem eine Anzahl von Möbeln und Geräten aus der möblierten Wohnung mitgehen. Diese wanderten in eine Wohnung in Bad Aibling. Dort wiederum hatte sie den Mietvertrag mit der gefälschten Unterschrift ihrer eigenen Schwester abgeschlossen. Der Grund waren ihre verheerenden Vermögensverhältnisse, die sie zu den Taten brachten. Sie selbst verschwand jedoch, aus unbekannten Gründen, ins Klinikum Inn-Salzach.

Vor Gericht machte die Frau einen wirren Eindruck. Damit sie ihren inzwischen erlangten Job nicht wieder verliert, ließ das Gericht Gnade walten.

Sie wurde lediglich zu 200 Tagessätzen verurteilt, eine Geldstrafe und damit ein Eintrag ins polizeilichen Führungszeugnis bleiben ihr aber erspart.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

hs

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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