Kokain u.a. in Kiefersfelden und Piding gefunden

LKA: "Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen!"

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Kiefersfelden/Piding - Ein Mitarbeiter eines Supermarktes in Kiefersfelden räumt Bananen aus einer Kiste. Unter den Südfrüchten entdeckt er Päckchen - gefüllt mit Kokain. Bei diesem einen Fund sollte es aber nicht bleiben. Es wurden rasch weitere Päckchen entdeckt - in ganz Südbayern:

UPDATE, Samstag, 10.35 Uhr:

München - In bayerischen Supermärkten ist es am Freitag zu einer Serie von Kokainfunden in Bananenkisten gekommen. Bis zum Abend wurden in mindestens zehn Märkten quer durch den Freistaat Kokainpäckchen mit einem Gesamtgewicht von mindestens 100 Kilogramm entdeckt. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass noch in weiteren Märkten Drogen entdeckt werden, eventuell auch in anderen Bundesländern. "Wir sind komplett am Anfang der Ermittlungen", sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes in München (LKA).

Zunächst hatte am Freitagmorgen gegen 7 Uhr ein Mitarbeiter eines Marktes in Kiefersfelden (Kreis Rosenheim) die Polizei informiert. "Als der Mitarbeiter gerade Bananen aus einer unmittelbar zuvor angelieferten Bananenkiste räumte, entdeckte er unter den Bananen braune Päckchen", hieß es weiter seitens des LKA. Die Kripo stellte schnell fest, dass diese Päckchen mit Kokain gefüllt waren.

In den Stunden danach wurden in neun weiteren Supermärkten Kokainpäckchen in Bananenkisten entdeckt. Die Märkte liegen außer in Oberbayern, unter anderem auch in Piding (Landkreis Berchtesgadener Land), auch in Niederbayern sowie in Schwaben. Da zunächst nur eine Supermarktkette betroffen war, könnte es sein, dass das geschmuggelte Kokain unbemerkt aus einem Konzerngroßlager auf die einzelnen Märkte weiterverteilt wurde.

Die Untersuchung wird nun von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern übernommen. Es handelt sich um eine Spezialeinheit, in der die Experten des LKA und des Zollfahndungsamtes München zusammenarbeiten. Das LKA will voraussichtlich in der kommenden Woche weitere Informationen zu dem Fall bekanntgeben.

dpa/mw

Die Erstmeldung:

Das Landeskriminalamt bestätigte am Freitagnachmittag, dass in mehreren Supermärkten verpacktes Kokain aufgefunden wurde. Darunter auch im Landkreis Rosenheim und offenbar auch im Berchtesgadener Land.

Alles nahm seinen Anfang in Kiefersfelden: Dort verständigte ein Mitarbeiter eines Supermarktes um 7 Uhr die Polizei über einen auffälligen Fund. In einer Bananenkiste hatte er braune Päckchen entdeckt - verpacktes Kokain! 

Es sollte nicht der einzige Fund an diesem Freitag bleiben. Bis zum Nachmittag wurde laut LKA in zehn Supermärkten Kokain in Bananenkisten gefunden und zwar in Niederbayern, Oberbayern und in Schwaben. Drogenfahnder und der Zoll ermitteln nun gemeinsam. 

In Piding sollen es angeblich 80 Kilogramm sein

Der Radiosender Bayernwelle berichtet zudem von Gerüchten, wonach in Bananenkartons in einem Pidinger Supermarkt eine riesige Menge Kokain gefunden wurde. 

Angeblich in einer Größenordnung von 80 Kilogramm, die auf dem Drogenmarkt mehrere Millionen Euro eingebracht hätte.

Nach BR-Recherchen soll es sich bei allen Supermarkt-Funden zusammen um mindestens 100 Kilogramm handeln.

LKA-Pressesprecher Karl-Heinz Segerer bestätigte der Bayernwelle einen Einsatz in Piding. Nähere Informationen zur gefundenen Drogenmenge in Kiefersfelden und Piding sowie den anderen Fundorten liegen derzeit aber nicht vor. 

Wir bleiben an der Geschichte dran! 

Quelle: rosenheim24.de

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