A8: Mit Rad und Kinderanhänger unterwegs

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Unterhaching - Mit Rad und einem Kinderanhänger war ein 45-jähriger Vater auf der A8 unterwegs. Der Mann hatte sich auf dem Weg zum Badesee offensichtlich verirrt.

Zu heftiger Selbstüberschätzung neigt offensichtlich ein 45-Jähriger in München wohnender Grieche, der am Mittwoch gegen 21.30 Uhr auf der A8 in Richtung München bei km 4,5 (Gemeindebereich Unterhaching, kurz vor der „Neubiberger Röhre“) durch eine Streife der Autobahnpolizei Holzkirchen angehalten und eingehendst befragt wurde. Wie allgemein bekannt, beträgt die Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen 60 km/h (Gesetzestext: „Kraftfahrzeuge mit einer durch die Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von über 60 km/h“) – und möglicherweise traute sich der 45-Jährige diese Geschwindigkeit vielleicht sogar zu.

Er war nämlich unterwegs mit dem Fahrrad auf dem Seitenstreifen. Aber abgesehen davon, dass er nicht in die Pedale eines Kaftfahrzeugs trat, hätte er auch die 60 km/h sicher nicht erreicht - an seinem Fahrrad befand sich nämlich ein Kinderanhänger, in dem er seine fünfjährige Tochter und den neunjährigen Sohn transportierte. Seinen Angaben zu Folge hatte er sich auf dem Weg zum bzw. vom Badesee irgendwie verirrt und nun versucht, mittels Autobahn die Orientierung wiederzugewinnen. Er sah jedoch schnell ein, dass diese Orientierungsfahrt als suboptimal von den Beamten eingestuft wurde.

Um die nicht geringe Gefahr, in die er sich und seine Kinder ganz schön leichtfertig und wohl eher unbewusst so gebracht hatte, zu beseitigen, wurden die Kinder (mit Einverständnis des Vaters, der nun auch vielleicht wieder schneller mit seinem Rad unterwegs sein konnte) durch die Streife nach Hause gebracht, der Vater erhielt eine geeignetere Wegbeschreibung.

Pressemeldung APS Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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