Lange Staus durch Güterverkehr

Blechlawinen bei Kiefersfelden - Tirol kritisiert Bayern

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Ferienverkehr auf der Autobahn
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Kiefersfelden - Die Kiefersfeldener ächzen schon lange unter dem Ausweichverkehr von der Autobahn bedingt durch Vignettenpflicht, Grenzkontrollen, Reise- und Güterverkehr. Jetzt gibt es auch noch Kritik von Tiroler Seite an Bayerns Güterverkehrspolitk.

Seit die Grenzkontrollen wieder eingeführt wurden, gehören Staus auf der A93 bei Kiefersfelden zum Alltag. Die Folge: Ausweichverkehr durch die kleine Grenzgemeinde und lange Wartezeiten. „Wir ertrinken wegen Grenzkontrollen im Verkehr!“ Mit dieser drastischen Formulierung wendete sich der Kiefersfeldener Bürgermeister Hajo Gruber bereits Anfang 2016 an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. 

Mega Stau vor Pfingsten

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Doch nicht nur von bayerischer Seite gibt es Kritik. Wie die SZ berichtete, waren für Mittwoch Staus bei der Ausreise aus Bayern angekündigt. Der Grund: Die Tiroler ließen bis 9.30 Uhr maximal 300 Laster pro Stunde ins Land. Dies war die Reaktion auf den Megastau vor Pfingsten, als der Verkehr bis zum Brenner stand, weil so viele Lastwagen durchs Inntal drängten. Sie wollten das Feiertags-Fahrverbot noch umgehen. Es blieb laut SZ bei zwei bis drei Kilometern Rückstau.

Kritik an Bayerns Güterverkehrspolitik

Tirols Landeshauptmann Günter Platter hatte im Zuge dieser Aktion die Kritik geäußert, dass Bayern zu wenig tue, um den Güterverkehr über die Alpen auf die Schiene zu bringen.

Während Tirol den Ausbau der Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel bereits abgeschlossen hat, steckt Bayern hier noch in den Kinderschuhen.

Quelle: rosenheim24.de

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