Erster Runder Tisch zur Vignetten-Pflicht

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kiefersfelden - Wegen der Einführung der Mautpflicht auf der Inntalautobahn von Kiefersfelden bis zur Grenze soll es einen Runden Tisch geben. Dort soll über das weitere Vorgehen gesprochen werden.

Die Ankündigung der ASFINAG , ab 1. Dezember 2013 die Vignettenpflicht auf der A12 zwischen der Staatsgrenze Kufstein/Kiefersfelden und der Anschlussstelle Kufstein-Süd kontrollieren zu wollen, hat in den letzten Tagen für viel Aufregung gesorgt. Der Unterländer ÖVP-Abgeordnete Josef Lettenbichler ruft angesichts der verfahrenen Situation nun alle Beteiligten in der Region auf, sich an einen Tisch zu setzen: "Es gilt nun, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, um damit die Kräfte zu bündeln und gemeinsam auch über die Staatsgrenzen hinweg an einer Lösung im Sinne der Bevölkerung zu arbeiten."

Beteiligte des Runden Tisches:

Lesen Sie auch:

Kufsteins Bezirkshauptmann Christian Bidner sowie der Rosenheimer Landrat Josef Neiderhell haben sich bereit erklärt, zu einem ersten Runden Tisch einzuladen. Bereits nächste Woche sollen alle bisher Involvierten wie die Bürgermeister und Abgeordneten, Vertreter des Landratsamtes Rosenheim, der Bezirkshauptmannschaft Kufstein und des Amtes der Tiroler Landesregierung, der bayerischen Staatskanzlei, der Planungsverbände sowie Euregio Inntal, aber vor allem die durch die angekündigte Aufnahme der Vignettenkontrolle in vielfältiger Weise Betroffenen (Anrainer vertreten durch Bürgerinitiativen/Ortsteilsprecher, Vertreter der Wirtschaftskammern, Kaufmannschaften, Tourismusverbände und Bergbahnen) an einen Tisch gebracht werden.

"Denn alle, die bisher in ihren Bereichen Initiativen gesetzt haben, hätten sicher das Beste und vor allem in der Zielsetzung das Gleiche gewollt", attestiert Lettenbichler. "Allerdings hatte man dabei (vor allem auf parlamentarischer Ebene) oftmals unterschiedliche Zugangsweisen. Ein sich über den Sommer hinziehendes politisches Ping-Pong-Spiel bringt der Bevölkerung jedoch nichts."

Was am Runden Tisch geplant werden soll:

Es gilt nun, die Kräfte in der Region zu bündeln. So sollen bei diesem ersten Treffen die bisher gesetzten Aktionen und Initiativen untereinander vorgestellt, vorhandenes Datenmaterial vorgelegt und abgeglichen werden. In weiterer Folge sollte ein Strategieplan erstellt und daraus ein untereinander abgestimmtes Aktionspaket geschnürt werden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir es auf diese Weise schaffen können, Verkehrsministerin Doris Bures von ihrer gefassten Meinung abzubringen und doch noch umstimmen zu können", zeigt sich Lettenbichler optimistisch.

"Bures ist die Schlüsselperson bei diesem Thema. Sie war es, die die seit mehr als 16 Jahren zur Zufriedenheit der gesamten Region geltende politische Vereinbarung gekündigt hat. Sie soll aber auch guten Gewissens diese Entscheidung wieder zurücknehmen können. Den Weg dazu wollen wir ihr gerne aufzeigen", schließt Lettenbichler.

Pressemitteilung Tiroler Volkspartei/ Bezirksgeschäftsstelle Kufstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser