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"Gehitlert"-Nachrichten bei WhatsApp

Eltern aufgepasst: Bei WhatsApp wird "gehitlert"

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Dieser Screenshot, der unserer Redaktion vorliegt, zeigt einen Teil des WhatsApp-Kettenbriefes, der im Raum Rosenheim derzeit die Runde macht.

Landkreis - Achtung! Ein geschmackloser Kettenbrief macht momentan in der Region die Runde. Erreicht werden überwiegend die Handys von Kindern und Jugendlichen.

Ein dubioser Kettenbrief kursiert derzeit bei Whatsapp. Eigentlich nichts Neues, nur werden diesmal sogenannte "Gehitlert"-Nachrichten verschickt, in denen gezielt zur weiteren Verbreitung aufgefordert wird. Ansonsten, sagt die Nachricht, werde man in "88 Tagen von einem Juden bestohlen".  Untermalt ist das Ganze von einer Reihe nationalsozialistischer Symbole, sowie einem aus Punkten, Strichen und weiteren Zeichen erstellten Führergesicht.  

Zum Vergrößern: Auf das Bild klicken. Der untere Teil des Kettenbriefes mit dem Aufruf zur Weiterverbreitung.

Im Lauf der vergangenen Woche wurde eine Rosenheimer Mutter von ihrer 13-jährigen Tochter auf die Nachricht aufmerksam gemacht. Wir haben mit ihr gesprochen. Ihre Tochter selbst habe es als "witzigen Scherz" empfunden und wusste wohl gar nicht so recht, was das Ganze nun sollte, so die Rosenheimerin auf unsere Anfrage. Laut Auskunft der Mutter macht der Kettenbrief gerade bei Freunden und Bekannten der Tochter die Runde. Besonders bei Kindern und Jugendlichen zwischen elf und 15 Jahren verbreitet er sich demnach wie ein Lauffeuer. Die besorgte Rosenheimerin möchte nun auch andere Eltern erreichen und bittet sie, aufmerksam zu sein und die betroffenen Jugendlichen, falls notwendig, für dieses Thema zu sensibilisieren.

Die Polizei ermittelt bislang nicht, wie rosenheim24.de erfuhr, weil bislang noch keine Anzeige vorliegt, die für ein weiteres Vorgehen erforderlich sei. Anschließend könne man die Nachricht auf strafbaren Inhalt sowie einen rechtsextremen Hintergrund prüfen.

Ob das Ganze einen politischen Hintergrund hat oder es sich bloß um einen geschmacklosen Scherz handelt, ist noch unklar. Eltern werden allerdings dazu angehalten, ein Auge auf derartige Nachrichten auf dem Handy ihrer Kinder zu werfen.

Anne Füllenbach

Quelle: rosenheim24.de

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