BGH bestätigt Wiesnwache-Urteil

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Karlsruhe/Rosenheim - Der BGH hat die Revision des ehemaligen Rosenheimer Polizeichefs als unbegründet abgeschmettert. Damit ist das "Wiesnwache-Urteil" bestätigt.

Der ehemalige Leiter der Rosenheimer Polizeiinspektion war Ende November 2012 zu einer elfmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden, nachdem er auf dem Rosenheimer Herbstfest einem 15-Jährigen nach einer Keilerei beim anschließenden Abführen und auf der Wiesnwache Tritte mit dem Knie und Ohrfeigen verpasst hatte. Außerdem schlug der Ex-Polizeichef den Kopf des Jugendlichen auf der Wache zweimal gegen die Wand.

Obwohl der Polizist mit den elf Monaten vor dem Landgericht Traunstein vergleichsweise glimpflich davon gekommen war - bei zwölf Monaten oder mehr hätte er automatisch seinen Beamtenstatus und seine Pensionsansprüche verloren - ging der 51-Jährige überraschend in Revision. Nach einer entsprechenden Nachprüfung hat der Bundesgerichtshof diese jedoch jetzt als unbegründet verworfen, schreibt das OVB in seiner Samstagsausgabe. Der BGH habe keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten feststellen können. Damit ist nun endgültig ein Schlussstrich unter die strafrechtliche Bewertung des Falles gezogen.

Aus dem Archiv: Fotos aus dem Gerichtssaal

Prozess gegen Rosenheimer Ex-Polizeichef

OVB Heimatzeitungen/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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