Der Abschied von Karl-Heinz Wildmoser

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Abschied von Karl-Heinz Wildmoser

München - In einer bewegenden Trauerfeier haben rund 1000 Menschen am Mittwoch in München Abschied von Karl-Heinz Wildmoser geommen.

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Der Großgastronom und frühere Präsident des TSV 1860 München war vor einer Woche im Alter von 71 Jahren an einem Herzstillstand als Folge einer massiven Lungenembolie gestorben. Die meisten Trauergäste mussten vor der Aussegnungshalle auf dem Münchner Waldfriedhof warten. Außer der Familie waren auch viele Prominente gekommen, wie die früheren “Löwen“-Spieler Jens Jeremies Bernhard Winkler und Bernhard Trares oder auch Ex-Trainer Werner Lorant.

Die Bilder der Trauerfeier

Trauerfeier für Karl-Heinz Wildmoser

Auch die Wiesn-Wirte nahmen Abschied von ihrem langjährigen Weggefährten. Mehrere Dutzend Kränze, darunter auch vom FC Bayern und Schalke 04, schmückten die Aussegnungshalle. “Ob man ihn geschätzt hat oder ob man ihn mit Skepsis begleitete, ob man ihn bewunderte oder sich an seinem autokratischen Stile reiben musste, wir waren zutiefst geschockt, dass sein “Löwen“-Herz nicht mehr schlägt“, sagte Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) in einer Trauerrede.

“Er brauchte kein Amt, um wichtig zu sein.“

Wildmoser habe eine “ungeheure Präsenz“ gehabt. “Er brauchte kein Amt, um wichtig zu sein.“ Präsident Rainer Beeck erinnerte an Verdienste Wildmosers, der zusammen mit Lorant ein “charismatisches Double“ gebildet habe. Nach seiner Trennung von den “Löwen“ hatte Wildmoser gesagt, dass ihn die Sechziger nie mehr sehen würden. “Diesen Schwur hat er bis zum Tode eingehalten“, sagte Beeck. “Möge er jetzt seinen Frieden finden.“

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