JVA-Ausbruch: Er war nicht allein in der Zelle

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Traunstein - Der Ausbrecher aus der JVA-Traunstein ist nach wie vor flüchtig. Jetzt stellte sich heraus, dass er zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht alleine in seiner Zelle war.

Der 28-jährige Mann floh gegen 22.30 Uhr, nachdem es ihm gelungen war, gewaltsam das Fenstergitter seines Haftraumes aufzuhebeln. Mittels einer Decke schwang er sich dannach auf das Dach eines Nebengebäudes. Das Anstaltspersonal reagierte prompt und war sofort in der Zelle des Flüchtigen. Die restlichen Gefangenen im Haftraum machten beim Eintreffen des Personals keine Anstalten, dem Ausbrecher zu folgen. In einer späteren Befragung stritten sie jede Beteiligung am Ausbruch ab. Wie der Mann sich aus seiner Zelle befreien konnte, ist bisher nicht bekannt.

Der Flüchtige Gefangene war wegen verschiedener Eigentumsdelikte inhaftiert. Auf Nachfragen meinte Anstaltsleiter Engert: "Er hatte noch einige Zeit im Gefängnis zu verbüßen. Auf jeden Fall mehr als ein Jahr."

Die Polizeieinsatzzentrale in Rosenheim leitete sofort eine Fahndung unter Einbindung von Polizeihubschrauber und Bundespolizei unter der Führung der Polizei Traunstein ein. Auch eine Rundfunkdurchsage wurde veranlasst.

Gefängnisausbruch

Der Ausbrecher wird wie folgt beschrieben:

Die Polizei Traunstein bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Es wird gebeten, sachdienstliche Hinweise sofort an die Polizeieinsatzzentrale in Rosenheim über Notruf 110 oder an die Polizeiinspektion Traunstein, Tel.  0861-98730  .

Quelle: rosenheim24.de

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