Hubschrauberabsturz - Pilot hatte Riesen-Schutzengel

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Aus diesem Wrack konnte sich der Pilot fast unverletzt befreien.

Schönau am Königssee - Wahrscheinlich hat der Pilot schon tausende dieser Flüge durchgeführt. Wie jeden Mittwoch hat gegen Mittag ein Versorgungsflug am Jenner stattgefunden. Ein Baum sollte auf die „Gotzenalm“. **Polizeibericht**

Warum, konnte auch Nationalpark-Sprecherin Carolin Scheiter nicht sagen. Fakt sei aber, dass der Hubschrauber gegen Mittag abgestürzt ist. Die Polizei hat mittlerweile bekannt gegeben, dass: "der 48-jährige Pilot aus Tirol an seinen Hubschrauber einen ca. 20 Meter langen Baum angehängt hatte. Lt. Zeugenaussagen befand sich die Maschine ca. 40 Meter über Grund, als plötzlich das Heck nach oben schnellte und der Baumstamm den Boden berührte. Im Anschluss daran verlor der Hubschrauber die Last und „schmierte“ ab. Unweit der Gotzenalm zerschellte die Maschine am Boden. Der Pilot konnte das Wrack selbst verlassen und kam mit Prellungen davon."

Der Pilot muss also einen riesigen Schutzengel im Gepäck gehabt haben. Er steht unter Schock. Das bestätigt auch die Polizei. "Weitere Personen waren nicht an Bord bzw. in Gefahr", heißt es auch von den Beamten.

Hubschrauberabsturz an der Gotzenalm

Neben den für Luftfahrtunfälle zuständigen Ermittler der Polizeiinspektion Berchtesgaden waren Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Rettungshubschrauber und der Hubschrauber der Polizei im Einsatz. "Die Feuerwehr wurde mit dem Hubschrauber zur Unglücksstelle geflogen", konnte Scheiter berichten. "Sie haben die auslaufenden Stoffe gebunden."

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat zur Klärung der Unglücksursache die Erstellung eines technischen Gutachtens sowie die Sicherstellung der Last, des Sicherungsequipments und des Wrackes angeordnet, heißt es von der Polizei.

Quelle: rosenheim24.de

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