Hochwasser: Grassau hilft Asylbewerbern

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Grassau - Rund 50 Bewohner der Asyl-Bewerberunterkunft in Grassau mussten vor dem Hochwasser gerettet werden. Viele halfen den kurzfristig Obdachlosen.

Ca. 50 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft, die sich direkt vor der Hochwasserschutzmauer und der neuen Staudacher Brücke befindet, mussten am vergangenen Sonntagmorgen in Sicherheit gebracht werden. Große Anerkennung gebührt der Gemeinde Grassau. Sie hatte die Turnhalle für die Anrainer der Ache geöffnet. Besonders Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser und einige Mitglieder des Arbeitskreises Asyl-Achental sorgten unermüdlich für Sicherheit und Wohlbefinden der Evakuierten.

Als Fels in der Brandung erwies sich Claudia Magerl vom Arbeitskreis Asyl-Achental. Sie war 18 Stunden Ansprechpartner für Helfer und Evakuierte - organisierte, vermittelte, tröstete. Der Edeka-Markt Grassau stellte seine Vorräte für die Verpflegung der unfreiwilligen Turnhallenbewohner zur Verfügung - eine willkommene Abwechslung im sonst eintönigen Speiseplan.

Am Montag konnten dann alle Asylbewerber und ihre Familien in die Gemeinschaftsunterkunft zurückkehren. Für die Kinder war es vielleicht auch ein Abenteuer, für die Erwachsenen aber sicher kein Betriebsausflug.

U. Setoodeh – Arbeitskreis Asyl-Achental

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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