Hirsch verirrt sich auf die Autobahn - tot

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Irschenberg - Ein ausgewachsener Hirsch verirrte sich in der Nacht auf Freitag auf die Autobahn. Seinen Ausflug überlebte der Zehnender nicht!

Ein nicht alltäglicher Wildunfall ereignete sich am 16. September frühmorgens gegen 3.30 Uhr auf der A8 in Richtung Salzburg im Gefälle des Irschenbergs:

Rehwild, Dachse, Hasen, Füchse, Hunde, Katzen, diverses Federvieh und sogar Biber mussten die Beamten der Autobahnpolizei Rosenheim nach Zusammenstößen mit Kfz bisher von der Fahrbahn entfernen. Dass sich aber ein ausgewachsener, freilebender Rothirsch mit einem Gewicht von ca. 150 bis 200 kg auf die Autobahn verirrt, kommt äußerst selten vor, weil sich diese Tiere normalerweise in die Bergregion zurückgezogen haben.

Hirsch auf A8 getötet

Der Zehnender wurde beim Überqueren der Autobahn vermutlich von einem Lkw erfasst und auf der Stelle getötet. Der Lkw-Fahrer, dessen Fahrzeug an der Front beschädigt sein muss, hat den Unfall allerdings nicht gemeldet und befand sich auch nicht mehr vor Ort, als die Beamten eintrafen. Diese hatten einige Mühe damit, den Hirsch quer über die Fahrbahn auf den rechten Seitenstreifen zu ziehen. Von dort wurde er durch die Autobahnmeisterei Holzkirchen mittels eines Krans aufgeladen und dem zuständigen Jagdpächter zugeführt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, Tel. 08035 / 9068-0 zu melden.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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