Unfall mit teils schwer verletzten Kindern

Nach Busunglück bei Glonn: Anwohner beklagen gefährliche Kreuzung

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Herrmannsdorf - Am Freitagmittag ereignete sich auf der EBE15, Abzweigung St2079, bei Glonn ein Verkehrsunfall. Mehrere Kinder wurden teils schwer verletzt. Nun haben sich Anwohner zu dem Unglück geäußert.

15 Kinder wurden am Freitagmittag bei einem Zusammenstoß zweier Schulbusse verletzt, teilweise sogar schwer. Vor Ort war ein Großaufgebot an Rettungs- und Hilfskräften. Insgesamt waren jeweils rund 70 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Pressemeldung mit.

"Nach aktuellen Erkenntnissen war offenbar eine Vorfahrtsverletzung Grund für die Kollision", erklärte ein Sprecher des  Polizeipräsidiums Oberbayern Nord gegenüber mangfall24.de. Laut Polizei wollte der 46-jährige Fahrer eines Schulbusses von Herrmannsdorf kommend in Richtung Assling abbiegen.

Unfall zweier Schulbusse bei Glonn fordert 17 verletzte

Wie Merkur berichtet, haben sich nun auch Anwohner über das tragische Unglück geäußert. Die Kreuzung sei gefährlich und stelle einen Unfallschwerpunkt dar, heißt es. Die Anwohner fordern konkrete Maßnahmen was dagegen getan werden könne.

Bei dem Unglück seien die Hermannsdorfer eine großartige Unterstützung gewesen, erzählt ein Helfer dem Münchner Merkur. „Sie haben Hinweisschilder aufgestellt, Essen und Getränke gebracht", heißt es weiter.

Nachdem sie selbst aber so fleißig mit angepackt haben, erwarten sie ebenfalls Taten: "Wann machen die endlich etwas", beklagt ein Anwohner.

ra

Quelle: rosenheim24.de

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