Harte Zeiten für Fahrraddiebe

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Rosenheim - Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd richtet eine Datenbank für Fahrräder ein, die zukünftig vor Fahrraddiebstählen schützen soll.

Rechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd für die Dienststellen in seinem Bereich eine „Fahrraddatenbank“ eingeführt, um die Fahrradkriminalität zu bekämpfen. Im Vergleich zu 2008 ist zwar der Straftatbestand des Fahrraddiebstahles von 3800 auf etwa 3600 Delikte zurückgegangen, aber immerhin ist noch ein volkswirtschaftlicher Schaden von über 2,6 Millionen Euro entstanden.

Die Bekämpfung der Fahrradkriminalität kommt daher einer nicht unerheblichen Bedeutung zu. Um diese Schadensumme zu reduzieren hat das Polizeipräsidium die Fahrraddatenbank eingeführt. So können die Besitzverhältnisse sofort vor Ort geklärt werden. Jeder Bürger kann darin freiwillig seine Fahrraddaten registrieren lassen, damit ein gestohlenes oder sonst abhanden gekommenes Fahrrad beim Auffinden leichter zugeordnet werden kann.

Einem Fahrraddieb könnte man bei Antreffen mit seiner Beute natürlich auch gleich nachweisen, dass er nicht im rechtmäßigen Besitz des Fahrrades ist. Die Daten bleiben zehn Jahre gespeichert. Formulare zur Registrierung liegen bei vielen örtlichen Fahrradhändlern sowie bei allen Polizeiinspektionen auf und können dort auch abgegeben werden. Weitere

Tipps der Polizei zum Schutz vor Fahrraddiebstahl können Sie im Internet auf der Startseite des Polizeipräsidiums unter www.polizei.bayern.de und den Fahrradpass zur Registrierung downloaden. Bei Ihrer Polizeidienststelle erhalten Sie bei Bedarf zusätzlich Faltblätter, Fahrradpass zur Registrierung und Aufkleber „Finger weg - Mein Rad ist codiert“ aus dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK).

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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